Search for:
AfD-Bundestagsabgeordneter verletzt bei Angriff in Gießen

Der AfD-Bundestagsabgeordneter Julian Schmidt wurde nach einem Angriff von Linksextremisten in Gießen kurzzeitig festgesetzt. Die Polizei hatte zunächst nicht eingegriffen und die Situation nur beobachtet. Nachdem er von den Beamten festgesetzt wurde, sprach Schmidt mit einem der Angreifer über die Auseinandersetzung.

Eine Person aus dem Lager der Linksextremisten wurde festgenommen und ein Fahrzeug beschädigt. Die Polizei hatte Schmidt und seine Begleiter zur Überprüfung der Identität festgesetzt. Die Auseinandersetzung ereignete sich am Samstagmorgen in einem Industriegebiet, als die AfD-Teilnehmer auf eine größere Gruppe vermummter Gegendemonstranten trafen.

Die Protestgruppe fing die AfD-Teilnehmer ab und pöbelte sie unter dem Ruf „Faschisten raus“ an. Schmidt wurde geschlagen, zu Boden gestoßen und mit Obst beworfen.

Tote Frau und Kleinkind in Düsseldorf gefunden

Die Polizei in Düsseldorf hat am Samstagmorgen eine tote Frau und ihr Baby in einer Wohnung gefunden. Der 43-jährige Familienvater mit slowakischer Nationalität wird schwer verletzt festgenommen und ist derzeit im Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Kriminalpolizei Düsseldorf haben die Ermittlungen übernommen, da es den Verdacht gibt, dass der Familienvater die beiden Familienmitglieder getötet haben könnte. Es gibt jedoch keine Hinweise auf vergangene Einsätze in Zusammenhang mit Häuslicher Gewalt. Die weiteren Informationen zum möglichen Tatgeschehen werden erst ab Montag durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bekannt gegeben. Die Ermittlungen sind noch im Gange, und es ist unklar, ob der Familienvater vorbestraft war oder nicht. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten eng zusammen, um die Umstände des Todes der Frau und ihres Babys zu klären.

Nord-Stream: Verdächtiger nach Hamburg überstellt

Der 49-jährige Ukrainer Serhij K. wurde am Freitagnachmittag per Hubschrauber nach Hamburg überstellt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Ihm wird gemeinschaftliches Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und Sabotage vorgeworfen, die 2022 auf den Nord-Stream-Pipelines stattfanden. Laut Ermittlungen sollen sieben Männer an den Anschlägen beteiligt gewesen sein, darunter vier Taucher.

Der Fall soll in Hamburg verhandelt werden, da Hamburg aufgrund eines Abkommens zwischen den norddeutschen Bundesländern im Norden für Staatsschutzverfahren zuständig ist. Serhij K. war zuvor drei Monate in Italien in Untersuchungshaft und erhielt am Donnerstag einen Haftbefehl beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Bisher wurde niemand für die Anschläge auf die Pipelines zur Rechenschaft gezogen. Der Prozess soll in Hamburg stattfinden, wo Serhij K. nun unter Untersuchungshaft sitzt und seine Verteidigung vorbereitet.

Die Ermittlungen haben auch einen mutmaßlichen beteiligten ukrainischen Taucher in Polen freigelassen, da Polen zuvor eine Auslieferung abgelehnt hatte.

Polizei sucht Zeugen für Raub auf Tankstelle in Unna

Die Kreispolizeibehörde Unna führt derzeit eine Fahndung nach zwei Personen, die am Freitagabend um 14:50 Uhr einen Raub auf einer Tankstelle am Ostring in Unna begangen haben. Zwei vermummte Personen betraten den Verkaufsraum und forderten Bargeld unter Vorhalt einer Schusswaffe. Der Angestellte übergab einen geringen Betrag, bevor die Täter flüchteten.

Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen, die sich bei der Polizeistation Unna melden können. Die Beschreibung der beiden Personen lautet wie folgt: eine weibliche Person mit schwarzer Jacke und halb vermummt, sowie einen männlichen Person mit weiß-grauer Kapuzenpullover und halb vermummt. Die Polizei kann die Anzeige auch per Telefon unter 02303 921 3120 oder per Mail an [email protected] melden.

Bombendrohung im WEZ-Markt in Porta Westfalica

Die Polizei Minden-Lübbecke wurde wegen einer Bombendrohung im WEZ-Markt in Porta Westfalica alarmiert, die zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr führte. Der Supermarkt musste vorübergehend geschlossen werden, und eine große Anzahl von Kunden sollte das Ladenlokal verlassen. Die Ermittlungen bezüglich des Anrufers sind in Gang, und die Kriminalpolizei arbeitet daran, den Täter zu identifizieren.

Der Einsatz wurde gegen 14:30 Uhr beendet, und die Situation ist wieder unter Kontrolle. Die Polizei hat keine weiteren Informationen über den Anruf oder den Hintergrund des Vorfalls angekündigt.

Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen

Die AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ hat ihre Gründung in Gießen abgeschlossen. Der neu gewählte Vorsitzende Jean-Pascal Hohm betonte, die Organisation solle „ein Projekt von der Jugend für die Jugend“ sein. Die Veranstaltung fand unter massiven Polizeischutzs tatt

Gegen die Gründung formierte sich ein breiter Protest: Tausende Demonstrierende versammelten sich im Stadtgebiet, zahlreiche Bündnisse hatten zu Blockaden und Kundgebungen aufgerufen. Im Verlauf des Tages kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, darunter Blockadeversuche, Durchbruchsversuche sowie Angriffe auf Einsatzkräfte, Pressevertreter und AfD-Anhänger.

Nach Angaben der Polizei befanden sich zeitweise rund 25.000 Menschen auf den Straßen. Die Einsatzkräfte setzten Hubschrauber, Drohnen, Reiterstaffeln und Wasserwerfer ein, um die Lage zu kontrollieren und Blockaden aufzulösen. Mehrere Beamte wurden leicht verletzt, genaue Zahlen lagen zunächst aber nicht vor. Auch unter Demonstrierenden gab es Verletzte.

Wahlprüfungsausschuss entscheidet über BSW-Einsprüchen

Der Wahlprüfungsausschuss hat sich entschieden, die Einsprüche der Wagenknecht-Partei BSW abzulehnen und eine Neuauszählung aller Stimmen ablehnend zu erklären. Die Beschlussempfehlung lautet aufgrund von „unbegründeten“, „nicht hinreichend substantiierten“ und „keinen Wahlfehlern“. Die Entscheidung soll im Plenum des Deutschen Bundestages am 17., 18.

oder 19. Dezember getroffen werden, wobei die unterlegene Seite bis Mitte Februar an das Bundesverfassungsgericht gehen kann. Die AfD hat angekündigt, sich auf die Seite der BSW zu stellen, und ihre beiden Mitglieder im Ausschuss sollen ebenfalls folgen.

Das Verfahren ist rechtlich noch nicht abgeschlossen, und es bleibt abzuwarten, ob das BSW den Schritt zur Bundesverfassungsgericht antragen wird.

In der vergangenen Nacht kam es in der Pinneberger Innenstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt in einer Vereinsgaststätte. Eine bislang unbekannte Person schoss auf einen 44-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der eine lebensgefährliche Verletzung erlitt. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Itzehoe und der Kriminalpolizei Itzehoe geführt.

Um 23:23 Uhr ging ein Notruf aus der Straße Dingstätte ein, und Einsatzkräfte trafen kurz darauf ein. Der Täter flüchtete, und der Mann kam mit einer lebensgefährlichen Verletzung ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei bitten um Hinweise von Zeugen, die sich unter 04821 6020 melden können.

Im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt kam es auch zu einem Polizeieinsatz an einem Krankenhaus, da sich dort diverse Angehörige versammelten und zum Verletzten wollten. Die Ermittlungen dauern weiterhin an, und derzeit werden keine weiteren Informationen bekanntgegeben. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe und die Polizeidirektion Itzehoe ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Insolvenz bei der Bäckereikette Hansen Mürwik GmbH

Die Bäckereikette Hansen Mürwik GmbH, mit Sitz in Wees bei Flensburg, hat nach eigenen Angaben am 20. November 2025 beim Amtsgericht Flensburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Das Unternehmen beschäftigt über 500 Mitarbeiter und hat elf Filialen in der Region.

Trotz positiver Nachrichten für die Mitarbeiter, wie das Fortgängen des Geschäftsbetriebs ohne Einschränkungen und die Absicherung von Löhnen und Gehältern bis Ende Januar, ist die Insolvenz ein weiterer Schlag für die deutsche Wirtschaft. Die Traditionskette hatte erst ein Jahr zuvor ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert und war ein wichtiger Teil der regionalen Lebensmittelversorgung. Der Geschäftsführer Dr.

Arno Doebert ist jedoch zuversichtlich, dass eine tragfähige Lösung gefunden werden kann, um den traditionsreichen Betrieb zu erhalten. Die Insolvenz wirft jedoch auch Fragen über die Zukunft des Bäckerhandwerks in der Region auf.

Polizei Viersen führt großangelegte Fahndungs- und Kontrollaktion durch

Die Kreispolizeibehörde Viersen hat gestern gemeinsam mit Einsatzkräften eine umfangreiche Fahndungs- und Kontrollaktion im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. Ziel der Aktion war es, Eigentumskriminalität zu bekämpfen und die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Im Bereich der Bundesautobahnen 52 in Willich und der 61 in Kaldenkirchen richteten Einsatzkräfte feste Kontrollstellen ein, während mobile Teams in verschiedene Schwerpunktbereiche im Kreisgebiet überprüften.

Die Polizei hat insbesondere Fahrraddiebstähle, E-Bike-Diebstähle und Wohnungseinbrüche im Blick, insbesondere zu Beginn der dunklen Jahreszeit. Neben den Fahndungen standen auch Verkehrsverstöße im Fokus, wie Geschwindigkeitsverstöße und Vorfahrts- und Abbiegefehler. Die Polizei will mit konsequenten Kontrollen sowohl Einbrecher und Diebe stören als auch Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Landrat Bennet Gielen hat den Kontrolltag persönlich teilgenommen und sich beeindruckt über die Arbeit der Polizei gezeigt. Die Aktion war ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Kriminalität im Kreis Viersen und zeigt die starke Präsenz der Polizei in der Region.

Tote Frau in Leverkusen-Opladen: Mordkommission ermittelt

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln haben bekannt gegeben, dass eine bislang nicht identifizierte Frau tot in einer Wohnung in der Düsseldorfer Straße in Leverkusen-Opladen aufgefunden wurde. Nach dem Hinweis eines Zeugen haben Polizisten am Donnerstagnachmittag eine Frau tot in der Wohnung gefunden und die Ermittlungen durch eine Mordkommission aufgenommen. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus und wertet nun Spuren sowie Zeugenaussagen aus, um den Hintergrund des Todes zu klären.

Die Identität der Frau ist noch nicht bekannt, und die Polizei hofft, durch die Zusammenarbeit mit Zeugen und die Überprüfung von Hinweisen den Täter zu identifizieren. Die Ermittlungen sind noch im Gange, und es wird erwartet, dass sich in naher Zukunft weitere Informationen über den Fall ergeben werden.