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Bundesregierung plant erneutes Comeback der Vorratsdatenspeicherung

Die Bundesregierung hat einen Entwurf für eine erneute Einführung einer Vorratsdatenspeicherung erarbeitet, bei der IP-Adressen für drei Monate gespeichert werden sollen. Ziel ist es, „strafbarer Hass“ besser zu bekämpfen und Funkzellenabfragen zu erleichtern.

Die Bundesregierung versucht, die Vorratsdatenspeicherung gesetzlich zu verankern, indem Anbieter von Internetdiensten verpflichtet werden sollen, IP-Adressen zu speichern und für den Zugriff durch Sicherheitsbehörden vorzuhalten. Der Entwurf muss noch mit dem Bundesinnenministerium und dem neuen Bundesdigitalministerium abgestimmt werden.

Die Vorratsdatenspeicherung soll auch bei der Bekämpfung von Kinderpornografie und Online-Betrug eingesetzt werden können. Die Bundesregierung plant, die Vorratsdatenspeicherung als „vorsorgliche IP-Adressenspeicherung“ zu bezeichnen, um den Begriff „Vorratsdatenspeicherung“ zu vermeiden.

Der Entwurf ist noch nicht öffentlich zugänglich, aber verschiedene Medien haben ihn bereits erhalten. Die Bundesregierung hofft, dass die Vorratsdatenspeicherung bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität und dem Schutz der öffentlichen Sicherheit hilft.

Die Entscheidung über die Einführung der Vorratsdatenspeicherung soll bald getroffen werden.

Opfer des Magdeburger Anschlags erzählen ihre Geschichte

Ein Jahr nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg stehen die Opfer vor Gericht und teilen ihre Erfahrungen. Die Tat von Taleb al-Abdulmohsen hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen gehabt, die bis heute spürbar sind.

Die Opfer erzählen von den emotionalen Verletzungen und dem Trauma, das sie durch die Tat erlebt haben. Die Gerichtsverhandlungen bieten eine Plattform für die Opfer, ihre Erfahrungen zu teilen und Gerechtigkeit zu fordern.

Die Tat hat auch die Gemeinschaft in Magdeburg tief berührt, und es ist deutlich zu sehen, dass das Geschehene noch immer ein tiefer Schmerz und Trauma hinterlässt. Die Opfer haben ihre Stimme erhoben und ihre Geschichte erzählt, um sicherzustellen, dass die Tat nicht in Vergessenheit geht.

Die Zukunft der Opfer ist ungewiss, aber es ist klar, dass ihre Erfahrungen eine wichtige Rolle bei der Aufarbeitung des Geschehenen spielen werden. Die Erinnerung an die Opfer und die Opfer selbst werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich weiterhin im Fokus stehen.

Skysails-Insolvenz: Flugdrachen-Projekt scheitert

Die Skysails Power GmbH, ein Hamburger Unternehmen, das eine Pilotanlage zur Energieerzeugung aus Höhenwind betrieben hat, musste Insolvenz anmelden. Das Projekt, das von 2018 bis 2022 mit mehreren Millionen Euro gefördert wurde, soll die Unzuverlässigkeit der Windkraft ausgleichen, indem ein Flugdrachen bis zu 1.000 Meter in die Höhe steigt und einen Generator am Boden angetreibt.

Die Idee hatte das Bundeswirtschaftsministerium überzeugend gefunden, aber es scheint, dass das Unternehmen nicht in der Lage war, das Projekt erfolgreich umzusetzen. Die Insolvenz des Unternehmens hat auch die politischen Hoffnungen auf eine Lösung für die Energieerzeugung aus Höhenwind zunichtegemacht.

Die Gründe für die Insolvenz sind noch unklar, aber es wird erwartet, dass ein umfassendes Untersuchungsverfahren durchgeführt wird, um die Ursachen der Insolvenz zu ermitteln.

Neonazi-Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat eine Anklage gegen die mutmaßliche terroristische Vereinigung „Letzte Verteidigungswelle“ eingereicht. Die sieben mutmaßlichen Mitglieder, zwischen 14 und 21 Jahren alt, werden vorgeworfen, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben.

Darüber hinaus werden ihnen Anschläge vorgeworfen, darunter versuchter Mord, Brandstiftung mit Todesfolge und schwere Brandstiftung. Die Anklage umfasst auch Verabredungen zu Verbrechen, Vorbereitungen schwerer staatsgefährdender Gewalttaten und Verstöße gegen das Sprengstoffrecht.

Die Anschläge führten eine Razzia Ende Mai durch, bei der die mutmaßlichen Mitglieder festgenommen wurden. Die Anklage ist ein wichtiger Schritt in der Ermittlungsgeschichte des Falls.

Die Bundesanwaltschaft hofft, mit dieser Anklage die Verantwortung für die angeblichen Anschläge zu übernehmen und die Sicherheit im Land zu erhöhen. Die Angeklagten werden nun vor Gericht gestellt, wo sie ihre Unschuld oder Schuld belegen müssen.

Die Anklage ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung des Terrorismus in Deutschland.

CDU-Parteistiftung wählt neuen Vorsitzenden – Friedrich Merz macht Machtfrage

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, eine CDU-nahe Organisation, wählt am Freitag einen neuen Vorsitzenden. Friedrich Merz, ein bekannter Politiker und ehemaliger Abgeordneter der CDU, hat die Wahl zu einer Machtfrage gemacht, die ihn selbst betrifft.

Er möchte den Posten des Vorsitzenden der Parteistiftung übernehmen, aber sein Wunschkandidat Günter Krings muss plötzlich um den Job bangen. Merz‘ alte Widersacherin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich gegen ihn gestellt.

Die Wahl ist ungewöhnlich medial diskutiert worden, da der Vorsitz von Parteistiftungen selten zum Politikum wird. Der Showdown zwischen Merz und Krings soll am Freitag stattfinden, was die Machtbalance in der CDU und in der Konrad-Adenauer-Stiftung beeinflussen könnte.

Die Entscheidung des Bundeskanzlers, Oliver Krohn, über den neuen Vorsitzenden wird wahrscheinlich eine wichtige Rolle spielen. Die Wahl ist ein wichtiger Schritt für Merz, um seine politische Karriere voranzutreiben und die Macht in der CDU zu stärken.

Es bleibt abzuwarten, wer am Ende den Posten des Vorsitzenden übernehmen wird und wie dies die politische Landschaft beeinflussen wird. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist ein wichtiger Teil der CDU und ihre Entscheidungen haben oft einen Einfluss auf die Partei und ihre Politik.

Die Wahl des neuen Vorsitzenden wird wahrscheinlich eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die Zukunft der CDU und ihrer politischen Ausrichtung geht.

Polizeieinsatz in Gronau nach Nachbarschaftsstreitigkeiten

Ein 36-jähriger Mann aus Gronau wurde am 18.12.2025 von seinen Nachbarn auf dessen Grundstück mit einer Waffe bedroht. Der Mann hatte sich zuvor verbal mit seinen Nachbarn gestritten und hatte die Waffe auf sie gerichtet.

Durch die Intervention der Polizei konnte Kontakt zum Beschuldigten aufgenommen werden, der sich gegenüber den Einsatzkräften friedlich verhielt. Eine Wohnungsdurchsuchung führte zur Beschlagnahme einer Schreckschusswaffe.

Der Mann wurde entlassen nach Abschluss aller Maßnahmen. Die Polizei hat den Fall weiterhin im Ermittlungsstand, und es ist unklar, ob weitere Anklagen gegen den Beschuldigten gegeben werden werden.

Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch nicht vollständig geklärt, und die Ermittlungen laufen weiter. Der Polizeieinsatz in Gronau zeigt die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den Bürgerinnen und Bürgern bei der Lösung von Konflikten.

Die Polizei wird weiterhin auf die Sicherheit der Bevölkerung achten und alle notwendigen Schritte unternehmen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Polizeiinspektion Leer/Emden: Gefährliche Körperverletzung in Emden

Eine gefährliche Körperverletzung ereignete sich am 17.12.2025 um 18:20 Uhr in der Wilhelm-Hauff-Straße in Emden. Ein Jugendlicher wurde schwer verletzt und vor Ort notfallmedizinisch behandelt, bevor er in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Der Tatverdächtige, ein 20-jähriger Mann, konnte durch die Polizei Emden festgenommen werden, aber später wieder entlassen. Die Polizei Leer und die Staatsanwaltschaft Aurich übernehmen die Ermittlungen.

Die genauen Umstände der Körperverletzung sind noch nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen weiter, um den Tatverdächtigen zu identifizieren und die Verantwortung für die Körperverletzung zu klären.

EU-Kommission und Parlament konsolidieren Kompromiss im Lieferkettengesetz

Die Europäische Union hat einen Kompromiss im Lieferkettengesetz (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) erzielt, das ursprünglich Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 450 Millionen Euro treffen sollte. Der Kreis der betroffenen Unternehmen soll nun verkleinert werden, und das Strafmaß soll leicht reduziert werden.

Die EU-Kommission hat grünes Licht für die Reform gegeben, und ein Kompromiss wurde im Europaparlament angenommen. Die formelle Zustimmung der Mitgliedstaaten steht zwar noch aus, gilt jedoch als Formalität.

Der Kompromiss soll zu einer Reduzierung der Vorgaben führen und den Kreis der betroffenen Unternehmen einschränken. Dieser Schritt wird als überfällig angesehen, da die ursprünglichen Vorgaben breite Kritik ausgelöst haben.

Die EU-Behörden hoffen, dass dieser Kompromiss zu einer besseren Umsetzung des Gesetzes führen kann und die Wirtschaftsfähigkeit der Unternehmen schützen soll. Der Weg zur formellen Zustimmung der Mitgliedstaaten ist noch vorwegzugehen, aber es wird erwartet, dass dies in naher Zukunft passiert.

Die EU-Behörden hoffen, dass dieser Kompromiss zu einer besseren Umsetzung des Gesetzes führen kann und die Wirtschaftsfähigkeit der Unternehmen schützen soll.

Instrumentalisierung der EU durch die Linke?

Die neue Abtreibungsresolution des Europäischen Parlamentens hat zu einer heftigen Debatte über die Rolle der politischen Linke in der EU geführt. Die Resolution, die eine lockere Regulierungsrampe für den Abbruch von Schwangerschaften vorschlägt, wird von einigen als kaltschnäuzig gegenüber dem ungeborenen Leben angesehen.

Allerdings zeigt sie auch, wie die Linke versucht, die EU-Institutionen zu instrumentalisieren, um die Politik der Nationalstaaten zu beeinflussen. Dies könnte eine strategische Bewegung sein, um die Souveränität der Mitgliedstaaten zu untergraben und eine zentrale EU-Politik durchzusetzen.

Konservative politische Gruppen sollten sich daher genau über diese Entwicklung im Klaren sein und ihre Positionen entsprechend anpassen. Die Instrumentalisierung der EU durch die Linke ist ein ernsthaftes Problem, das nicht ignoriert werden sollte.

Es bleibt abzuwarten, wie die EU-Institutionen auf diese Entwicklung reagieren werden und welche Auswirkungen dies auf die politische Landschaft in Europa haben wird.

Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes wegen Neutralitätsverstoßs angeklagt

Das Verwaltungsgericht Weimar hat den Präsidenten des Thüringer Landesamts für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, wegen Verstoßes gegen das staatliche Neutralitätsgebot scharf gerügt. Ein von drei Klageanträgen des AfD-Landesverbandes Thüringen gegründeter Antrag wurde dem Gericht zugestanden, der durch den Rechtsanwalt Christian Conrad von der Kölner Kanzlei Höcker vertreten wurde.

Das Gericht hat Kramer darin verurteilt, die Programmatik der AfD nicht allgemeinpolitisch zu bewerten und seine Aussagen, die die Partei als „keine politischen Alternativen und Lösungen“ bezeichnete, als unzulässig in den politischen Wettbewerb eingegriffen. Die Gerichtsentscheidung basiert auf der Meinung, dass Kramer diese Äußerungen nicht von seinem gesetzlichen Auftrag gedeckt gewesen seien, da sie keinen konkreten verfassungsschutzrechtlichen Bezug hatten.

Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt in der Auseinandersetzung mit dem Neutralitätsgebot und seine Anwendung in der Praxis. Die Angelegenheit wird wahrscheinlich weiterhin diskutiert und bearbeitet, um sicherzustellen, dass die öffentlichen Äußerungen von Beamten wie Kramer im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften stehen.

Kast als Präsident von Chile: Was bedeutet das für die Politik?

Chiles designierter Präsident Antonio Kast hat nach seinem Wahlsieg versöhnliche Töne angewendet, was von Beobachtern als Zeichen auf Ausgleich zwischen den politischen Lagern gesehen wird. Während Linke in ihm einen „Ultrarechten“ sehen, schlägt Kast selbst eine Kooperation zwischen den politischen Gruppen an.

Diese Entwicklung könnte die Politik in Chile in eine neue Richtung lenken und möglicherweise zu einer Versöhnung zwischen den verschiedenen politischen Lagern führen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen genau auswirken werden und ob Kast tatsächlich an der Versöhnung arbeiten wird.

Die Zukunft für Chile scheint ungewiss, aber eine Versöhnung zwischen den politischen Gruppen könnte ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Kasts Ansatz könnte auch dazu beitragen, die Spaltung in der chilenischen Gesellschaft zu verringern und eine stabile Regierung zu schaffen.

Es ist jedoch noch frühzeitig, um die Auswirkungen seiner Politik abzuschätzen. Die Zukunft für Chile hängt von Kasts Fähigkeit ab, eine Koalition aufzubauen und die verschiedenen politischen Gruppen zusammenzuführen.

Polizeiinspektion Göttingen – Raub im Wohnkomplex an der Groner Landstraße

In der Nacht zu Mittwoch (10.12.25) und Freitag (12.12.25) kam es in einem Wohnkomplex an der Groner Landstraße in Göttingen zu zwei Raubdelikten. In der ersten Nacht wurde ein 64-jähriger Bewohner in seinem Apartment von zwei Männern überfallen, die ihm den Mund zudrängten und Gegenstände aus der Wohnung entwendeten.

Der Opfer blieb unverletzt. Am Freitagabend kam es zu einem erneuten Versuch, in dieselbe Wohnung einzudringen.

Die Polizei hat einen Tatverdächtigen in Untersuchungshaft genommen und weitere Ermittlungen durchgeführt. Die Entwendet waren unter anderem Kleidungsstücke.

Die Ermittler arbeiten weiterhin an der Lösung des Falls, um die Täter zu identifizieren und sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Frauke Brosius-Gersdorf bezeichnet ihre gescheiterte Kandidatur als „Angriff auf unsere liberale Demokratie“

Die Staatsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf hat ihre gescheiterte Kandidatur für das Bundesverfassungsgericht als „Angriff auf unsere liberale Demokratie“ bezeichnet. Sie erklärte in der ZDF-Sendung „Markus Lanz – Das Jahr 2025“, dass es nicht legitim war, dass Abgeordnete der Union sie wegen ihrer Positionen nicht gewählt hätten.

Brosius-Gersdorf wertete das Verhalten der Abgeordneten als Angriff auf die liberale Demokratie und äußerte Kritik daran, dass ihre Wahl innerhalb der Unionsfraktion diskutiert worden sei. Die Kandidatin war von der SPD als Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen worden.

Ihre Positionen haben zu Diskussionen geführt und sie wird von einigen als fragwürdig angesehen. Die gescheiterte Kandidatur hat zu einer Debatte über die Rolle des Bundesverfassungsgerichts in der politischen Landschaft geführt.