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Werbetafeln der Bundeswehr in Bremen beschmiert

In der Nacht von Freitag auf Samstag seien in mehreren Stadtteilen in Bremen Werbetafeln der Bundeswehr mutmaßlich von unbekannten Tätern beschmiert worden. Nach Aussage der Polizei sollen mindestens sieben Fälle vorgefallen sein, bei denen unter anderem im Doventorsteinweg, in der Werftstraße und in der Bremerhavener Straße großflächig Parolen in unterschiedlichen Farben auf den Tafeln angebracht worden seien.

Unter den Parolen seien auch Sprüche wie „Nur ein Hund geht zum Bund“ oder „Der Frieden ist rot, Revolutionen beenden Kriege“ gewesen. Die Schmierereien seien durch Einsatzkräfte der Polizei Bremen am Samstag während von Streifenfahrten festgestellt worden. Gegen die Täter würden entsprechende Strafanzeigen erstattet.

Die Polizei bittet um Hinweise auf die Täter und fordert mögliche Zeugen auf, sich bei dem Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen zu melden. Es werde versucht, die Identität der Täter festzustellen und diese zur Rechenschaft zu ziehen.

Es sei noch unklar, wer hinter den Vorfällen steckt und welche Motive die Täter hatten. Die Polizei prüfe jedoch alle möglichen Spuren und leite alle notwendigen Ermittlungen ein, um die Hintergründe der Vorfälle aufzuklären.

Die Werbetafeln der Bundeswehr seien in den betroffenen Stadtteilen ein häufiges Ziel von Vandalismus. Es sei jedoch unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen den jüngsten Vorfällen und früheren Attacken gibt.

Die Polizei werde die Ermittlungen fortsetzen und versuchen, die Täter so schnell wie möglich zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen. Es werde alles in ihrer Macht stehende unternommen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Werbetafeln der Bundeswehr in Bremen zu gewährleisten.


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Schwere Attacke in Helmstedt: 56-Jähriger angegriffen und geschlagen

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, sei ein 56-jähriger Mann aus Helmstedt gegen 5 Uhr auf dem Heimweg vom Altstadtfest von drei Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mann habe bemerkt, dass er bereits einige Zeit gefolgt worden sei, und sich umgedreht, woraufhin die Angreifer ihn angriffen und schlugen.

Dabei sei der 56-Jährige so schwer im Gesicht verletzt worden, dass er vor Ort vom Rettungsdienst und später im Helmstedter Klinikum behandelt werden musste. Die Polizei gab an, dass noch keine genaue Täterbeschreibung vorliege. Die Angreifer entwendeten dem Mann seine Geldbörse mit Bargeld und flüchteten anschließend.

Laut der Polizei seien die Angreifer offensichtlich drei Männer gewesen. Man müsse warten, ob man im Laufe der weiteren Ermittlungen und der ausstehenden Vernehmung des Opfers noch weitere Informationen erhalte. Zunächst habe vor Ort die ärztliche Versorgung des 56-Jährigen im Mittelpunkt gestanden.

Es sei noch nicht bekannt, ob bei dem gemeinschaftlich begangenen Überfall mit gefährlicher Körperverletzung Waffen im Spiel gewesen seien. „Außer dem Opfer, das nach dem Angriff noch selbst die Polizei zu Hilfe rufen konnte, gibt es bislang keine Zeugen“, hieß es aus der Polizeiwache.

Im Nachgang des Altstadtfestes sei es bereits zu zwei Vorfällen am Papenberg und in der Harsleber Torstraße gekommen. „Das waren Streitigkeiten in Folge überdurchschnittlichen Alkoholkonsums“, so die Einschätzung der Polizei.

Die Polizei ermittelte im Zusammenhang mit dem Überfall und rief Zeugen auf, sich zu melden.


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Hessische Regierung sucht nach Partner für Anti-Linksextremismus-Fachstelle

Nach Jahren intensiver Suche zeichnet sich immer noch keine klare Lösung für die Finanzierung einer Fachstelle gegen Linksextremismus in Hessen ab. Der Innenminister des Bundeslandes äußerte kürzlich, dass er weiterhin auf der Suche nach einer geeigneten Organisation sei, welche die Betreuung einer entsprechenden Beratungsstelle übernehmen könnte.

Wie aus vertraulichen Kreisen zu hören ist, sollen bereits mehrere Anläufe unternommen worden sein, um eine passende Partnerorganisation für dieses Vorhaben zu finden. Es gibt jedoch keine konkreten Ergebnisse dieser Bemühungen. Der Innenminister hat eindringlich davor gewarnt, dass die Suche nach einer geeigneten Organisation nicht zu einem Stillstand kommen sollte, da dies negative Auswirkungen auf den Kampf gegen Linksextremismus haben könnte.

Insbesondere die finanzielle Förderung durch die Landesregierung steht bei diesem Vorhaben im Fokus. Die Regierung möchte eine Fachstelle schaffen, die sich speziell mit dem Thema des Linksextremismus auseinandersetzt und Beratungsangebote für betroffene Personen und Institutionen anbietet.

Innenpolitische Experten sehen in diesem Vorhaben einen wichtigen Schritt im Kampf gegen extremistische Ideologien. Sie warnen jedoch auch davor, dass eine solche Fachstelle nur dann effektiv sein könne, wenn sie von einer kompetenten Organisation betrieben werde und ausreichend finanziell unterstützt sei.

Der Innenminister bleibt trotz der bisherigen Schwierigkeiten bei der Suche nach einer Partnerorganisation optimistisch. Er versichert, dass die Regierung weiterhin alles in ihrer Macht Stehende unternehmen werde, um eine Lösung für dieses wichtige Projekt zu finden.


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Schock in Lübbecke: Mann schießt auf Nachbarhaus – SEK im Einsatz

In einer Wohnsiedlung in Lübbeke-Gehlenbeck ist am Sonntagvormittag ein skandalöser Vorfall passiert. Gegen kurz vor 11:00 Uhr soll ein Mann immer wieder auf ein Nachbarhaus geschossen haben, wie ein Sprecher der Polizei bestätigte.

Nachdem Nachbarn den Notruf gewählt und die Polizei alarmiert hatten, kam es zu einem spektakulären Einsatz. Der Mann soll auch nach Ankunft der Polizei vor Ort weitergeschossen haben. Gegen 12 Uhr konnte er schließlich festgenommen werden und befindet sich inzwischen in Polizeigewahrsam.

Die Polizei teilte weiter mit, dass niemand durch die Schüsse verletzt worden sei. Allerdings waren ein Spezialeinsatzkommando (SEK) und ein Hubschrauber im Einsatz. Ein Fußballspiel auf dem benachbarten Sportplatz musste abgesagt und der Sportplatz geräumt werden. In der Wohnsiedlung waren zeitweise Straßen gesperrt.

Es ist noch unklar, warum der Mann auf das Nachbargebäude geschossen haben soll. Die Polizei ist noch vor Ort und hat angekündigt, im Laufe des Nachmittags weitere Details zu veröffentlichen.

Die Bewohner der Wohnsiedlung sind geschockt von dem Vorfall und hoffen, dass es bald Klarheit über die Motive des Mannes gibt. Die Polizei ist bemüht, den Fall schnell aufzuklären und den Mann zur Rechenschaft zu ziehen.

Weitere Informationen zum Fall werden im Laufe des Tages bekannt gegeben.


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Syrische Flüchtlinge kehren zurück: Bundesprogramm mit mäßigem Erfolg

Bereits seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad im Dezember 2024 haben nicht einmal 2.000 Syrer das Bundesprogramm für die Rückkehr in ihre Heimat genutzt, um den Weg nach Hause anzutreten. Laut Angaben des Bundesinnenministeriums hätten bis Ende August lediglich 1.867 Migranten das Land auf diese Weise verlassen.

Es sei jedoch zu beachten, dass es sich hierbei nicht um die Gesamtzahl der Ausreisen nach Syrien handelt, da in diesem Fall weder die Rückkehrprogramme der Bundesländer noch die Übersiedlung ohne fremde Hilfe berücksichtigt wurden. Bis Ende Mai habe diese Zahl sogar noch bei 804 gelegen.

Das Bundesprogramm REAG/GARP sieht Reisebeihilfen in Höhe von 200 Euro pro Erwachsenen und 100 Euro pro Kind vor und kann um bis zu 2.000 Euro zusätzlich für medizinische Kosten aufgestockt werden. Als „Starthilfe“ erhalten Erwachsene außerdem eine Summe von 1.000 Euro und Kinder 500 Euro. Eine Familie kann auf diese Art bis zu 4.000 Euro für die Rückreise nach Syrien erhalten.

Im Juni hatte der Chef des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Filippo Grandi, mitgeteilt, dass seit Dezember vergangenen Jahres bereits über zwei Millionen Syrer den Weg zurück in ihre Heimat gefunden hätten. Allerdings handelte es sich bei den Heimkehrern vor allem um Syrer, die in den Nachbarländern Türkei, Libanon, Jordanien und dem Irak lebten.

In Deutschland leben laut Zahlen des Ausländerzentralregister (AZR) Stand Ende Juli nach wie vor 955.000 syrische Staatsbürger in Deutschland. Die meisten von ihnen kamen in den Jahren während sowie nach der Migrationskrise 2015.

Immer mehr Syrer lassen sich mittlerweile hierzulande einbürgern. So wurden laut Zahlen des Statistischen Bundesamts allein im Jahr 2024 83.150 Personen syrischer Herkunft deutsche Staatsbürger – was 28 Prozent der insgesamt 291.955 Einbürgerungen in diesem Zeitraum entspricht.


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Unbekannter Angreifer verletzt drei Männer in Lathen

Nach einem unvermittelten Angriff auf drei Männer vor dem Combi-Markt in der Straße Großer Esch in Lathen sucht die Polizei nach Zeugen. Am Samstag gegen 21:15 Uhr griff ein unbekannter Mann im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren, der als circa 1,85 Meter groß und mit osteuropäischem Erscheinungsbild beschrieben wird, drei Männer im Alter von 18, 25 und 34 Jahren an.

Wie die Polizei berichtet, schlug der Angreifer einen der Männer zu Boden, wobei zwei der Opfer verletzt wurden. Nach dem Angriff sei der Unbekannte in Begleitung einer weiteren männlichen Person in Richtung K+K-Markt gegangen und möglicherweise dort in ein Fahrzeug gestiegen.

Die Polizei gibt an, dass der Vorfall von bislang unbekannten Zeugen beobachtet wurde. Die Ermittlungen laufen derzeit unter Hochdruck, um den unbekannten Angreifer zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Haren zu melden, um ihre Aussagen zu machen und zur Aufklärung des Vorfalls beizutragen.


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Verbotenes Rennen und brutale Schlägerei in Salzgitter

Laut Angaben der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel ereigneten sich am Wochenende zwei aufsehenerregende Vorfälle im Bereich Salzgitter-Lebenstedt.

Wie es heißt, fand ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen statt, bei dem der Fahrer eines hochmotorisierten Pkw die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts um mehr als das Doppelte überschritt und dabei Geschwindigkeiten von bis zu 119 km/h erreichte. Nachdem das Fahrzeug schließlich angehalten werden konnte, wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des darauffolgenden Tages in der Burgbergstraße im Salzgitter Ortsteil Lichtenberg. Dort attackierten vier bis fünf unbekannte Täter ein Opfer und schlugen auf diesen ein, bis es am Boden lag. Anschließend traten die Angreifer dem Opfer weiterhin gegen den Körper und verletzten es im Gesichts Bereich schwer, so dass eine stationäre Behandlung in einem Klinikum erforderlich wurde.

Nach dem Übergriff flohen die Täter in unbekannte Richtung. Die Polizei Salzgitter sucht nach Zeugen und bittet um sachdienliche Hinweise unter anderem auch zur Identität der Angreifer aus der Schlägerei.


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39-Jähriger bei Messerangriff in Lemwerder schwer verletzt

Ein brutal verlaufender Streit in Lemwerder sorgte am Freitagabend für einen Aufruf an die Öffentlichkeit. Nach Angaben der Polizeiinspektion Delmenhorst geriet ein 39-Jähriger in einen Konflikt, bei dem er eine durch ein Messer verursachte Verletzung am Kopf davontrug.

Laut Polizeiangaben ereignete sich das Geschehen gegen 20:20 Uhr in der Straße „Breite Fahr“. Dem Opfer wurde von einer bislang unbekannten männlichen Person mit einem Messer eine Verletzung oberhalb des linken Ohres zugefügt, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Die polizeilichen Ermittlungen zum unbekannten Täter sowie den Hintergründen der Tat dauern an. Die Polizei bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe und hofft auf Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können.

Nach vorangegangenem verbalem Streit eskalierte die Situation offenbar schnell. Über den genauen Ablauf und die Gründe für den Streit liegen bislang keine Informationen vor. Die Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg – Land / Wesermarsch bleibt mit der Klärung des Falls befasst und appelliert an Zeugen, sich zu melden.


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Fahndung wegen Sexualdelikte in Hamburg und Neumünster

Die Hamburger Polizei hat die Öffentlichkeit erneut um Hilfe bei der Identifizierung eines bislang unbekannten Mannes gebeten, der im Verdacht steht, drei Sexualdelikte zum Nachteil junger Frauen in Hamburg und Neumünster (Schleswig-Holstein) begangen zu haben.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der erste Vorfall am 27. August 2020 in Hamburg-Billstedt, wo der Unbekannte eine damals 19-Jährige angesprochen und eingeschüchtert habe, bevor er sie in den Kellerbereich eines Wohnhauses brachte und sexuelle Handlungen an ihr vornahm. Im Anschluss daran erstattete die Frau eine Strafanzeige bei der Polizei.

Im November 2021 soll der Unbekannte eine damals 17-Jährige zunächst am Hauptbahnhof Neumünster (Schleswig-Holstein) und auf ihrem Heimweg bedrängt haben. Nachdem die Frau vor dem Mann weglaufen konnte, holte er sie ein und brachte sie zu Boden. Der Unbekannte bedrohte die junge Frau und nahm sexuelle Handlungen an ihr vor, bevor er von ihr abließ.

Ein dritter Vorfall ereignete sich am 20. Juli 2024 in Hamburg-Wandsbek, wo der Unbekannte eine 19-Jährige überfiel. Bereits im August 2024 veröffentlichte die Polizei ein Phantombild des Unbekannten.

Der Tatverdächtige wurde bei den Vorfällen wie folgt beschrieben: Er ist circa 180 cm groß, 25 bis 30 Jahre alt und hat eine kräftige, breitschultrige Figur mit leichtem Übergewicht. Seine Haare sind dunkelblond und stoppelig, er trägt einen Vollbart und hat eine breite Nase. Seine Haut ist narbig und uneben, außerdem hat er eine ovale Hautbesonderheit in der Stirnmitte. Seine Augen sind dunkel mit ausgeprägten Wimpern. Er hat ein südländisches Erscheinungsbild und spricht Deutsch mit starkem Akzent.


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Festnahmen nach Brandanschlag auf Wohncontainer in Königslutter

Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf einen bewohnten Wohncontainer im Rieseberger Weg in Königslutter hat am Donnerstagmorgen um 04.00 Uhr für einen Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Wie die Polizei Wolfsburg mitteilte, wurden zwei Bewohner des Containers (14 und 23 Jahre alt) rechtzeitig evakuiert und unverletzt gerettet. Zwei Tatverdächtige im Alter von 18 und 42 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Dem Bericht zufolge waren zunächst ein Rettungswagen und die Polizei zu einer Hilfeleistung im Rieseberger Weg gerufen worden, als plötzlich Flammen vor einem Wohncontainer einer Asylbewerberunterkunft entdeckt wurden. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert und zwei in dem Container schlafende Personen geweckt und evakuiert. Beide Personen waren unverletzt. Die Feuerwehr konnte das Ausbreiten des Brandes verhindern, ein Gebäudeschaden entstand jedoch.

Gegen die beiden vor Ort angetroffenen Männer ergab sich ein Tatverdacht, so dass beide vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle nach Helmstedt gefahren wurden. Der 42-Jährige war stark alkoholisiert, ein freiwilliger Alcotest ergab einen Wert von 2,9 Promille. Eine angeordnete Blutprobe wurde entnommen.

Durch die zuständige Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde am Donnerstag kein Antrag auf einen Haftbefehl gestellt. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurden beide Tatverdächtige entlassen. Die Ermittlungen dauern jedoch an.


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Laut einer Literaturrecherche, die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie von Einrichtungen aus Frankreich und Belgien durchgeführt wurde, könnten Offshore-Windparks, wie in der niedersächsischen Nordsee, bis zu 228 chemische Stoffe im Meer freisetzen.

Die Forscher stellten in ihrer Studie fest, dass insgesamt 228 mögliche Substanzen vorhanden sind, von denen 62 als besonders umweltrelevant gelten. Diese Stoffe stehen auf einer Liste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und könnten potenziell toxisch, persistent, hormonell wirksam oder krebserregend sein. Wie viel chemische Substanzen Windparks tatsächlich freisetzen, muss nach Einschätzung des BSH besser erforscht werden. Die möglichen Substanzen stammen vor allem aus Korrosionsschutzsystemen sowie Ölen und Schmierstoffen.

Doch logischerweise werden diese Stoffe nicht nur von Windparks in der Nordsee freigesetzt, sondern auch teilweise von Windkraftanlagen auf dem Festland. Laut einer sehr groben Oberabschätzung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), die vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zitiert wird, könnte der jährliche Materialabrieb von Rotorblättern in Deutschland bei bis zu 1.395 Tonnen liegen. Die Berechnung basiert auf rund 31.000 Windenergieanlagen wie im Jahr 2019, wobei die Zahl der Windkraftanlagen seit dem weiter zugenommen hat.

Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien werden im Bremer Umland, so wie auch in weiten Teilen Niedersachsens, derzeit neue Windkraftanlagen geplant und alte ersetzt. Dabei geht es immer höher hinaus, was bei den Anwohnern aufgrund von Bedenken bezüglich Lärm- und Schattenbelastung sowie der Auswirkungen auf die Landschaft auf Widerstand stößt.

So gibt es beispielsweise in der Gemeinde Schwanewede Befürchtungen, dass fünf neue Windräder mit einer Höhe von bis zu 285 Metern entstehen könnten. Diese Pläne stoßen aufgrund der befürchteten Auswirkungen auf die Landschaft und die Gesundheit der Anwohner auf Widerstand. So soll sich bereits eine Bürgerinitiative gebildet haben, welche gegen diese Pläne vorgehen will.

Letztendlich ist die Umweltfreundlichkeit der angeblich ständig erneuerbaren Energientechnologien längst nicht so umweltfreundlich, wie ständig von der Klimaindustrie in der Presse behauptet wird. Auch Windkraftanlagen stellen eine erhebliche Belastung für Mensch und Umwelt dar und deren Herstellung ist alles andere als klimafreundlich.

Falscher Wasserwerker bestahl Seniorin in Recklinghausen

Die Polizei in Recklinghausen meldete einen Fall von Trickbetrug, bei dem eine ältere Frau Opfer eines bislang unbekannten Täters wurde. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmittag zwischen 11 und 12 Uhr auf der Dortmunder Straße. Demnach verschaffte sich der Täter unter dem Vorwand, die Wasserleitungen überprüfen zu müssen, Zutritt zu der Wohnung der Frau. Die Seniorin folgte seiner Anweisung und drehte das Wasser im Badezimmer auf, während der Täter angeblich die Nachbarwohnungen aufsuchen wollte.

Nachdem der Täter kurzzeitig verschwunden war, erschien er wieder in der Wohnung der Seniorin und kündigte einen erneuten Besuch für den Nachmittag an. Allerdings kam niemand mehr zurück. Der Verdacht, dass etwas nicht stimme, erwachte erst am Donnerstag, als die Frau bemerkte, dass ihr Schmuck fehlte. Es wird angenommen, dass der Betrüger die Seniorin absichtlich abgelenkte oder beschäftigte, um ihre Wohnung nach Wertsachen zu durchsuchen.

Der Tatverdächtige könnte ca. 1,70 m groß sein, hat schwarze Haare, dunkle Augen, eine muskulöse Statur und war mit einem blauen Arbeitsanzug („Blaumann“) bekleidet. Die Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben über den Täter machen können. Es wird erneut davor gewarnt, fremde Personen in die eigene Wohnung zu lassen. Bei Bedenken sollte man direkt die Polizei unter 110 kontaktieren.


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Betäubungsmittel bei Albaner in Kiel gefunden

Beamte des 3. Polizeireviers Kiel sollen am Abend des 2. September 2025 eine männliche Person festgenommen haben, die mutmaßlich mit großen Mengen an Betäubungsmitteln handelte. Der Festgenommene sei ein 20-jähriger Albaner gewesen, der bei einer Kontrolle im Stadtteil Mettenhof auffällig gewesen sei.

Nachdem Polizeibeamte den Mann um 22:45 Uhr angesprochen und er sich auffällig verhalten haben soll, hätten die Einsatzkräfte zudem Cannabisgeruch aus einem mitgeführten Rucksack wahrgenommen. Im weiteren Verlauf der Durchsuchung des Mannes sowie des Rucksacks sollen die Beamten etwa 500g Marihuana und 1kg Kokain gefunden haben. Daraufhin sei der 20-Jährige vorläufig festgenommen worden.

Im Rahmen einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung, die von der Staatsanwaltschaft Kiel angeordnet worden sei, sollen die Einsatzkräfte weitere Betäubungsmittel sowie Utensilien gefunden haben, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln schließen lassen. Insgesamt sollen dabei etwa 1,5kg Marihuana und ca. 100g Kokain sichergestellt worden sein.


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