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Einbruch in Laboe: Mann wird festgenommen

In der Gemeinde Laboe im Kreis Plön sei es am letzten Mittwoch zu einem Einbruch in ein Wohnhaus gekommen. Wie die Polizeidirektion Kiel und die Staatsanwaltschaft Kiel in einer gemeinsamen Pressemitteilung berichteten, seien mehrere Anwohner auf eine verdächtige männliche Person aufmerksam geworden.

Diese habe zunächst an die Scheiben eines Wohnhauses geklopft und dort geklingelt. Später sei dieselbe Person dabei beobachtet worden, wie sie sich Zugang zur Wohnung verschafft habe. Die alarmierten Polizeikräfte waren mit mehreren Streifenwagen am Einsatzort und konnten den Mann noch in der Wohnung widerstandslos festnehmen.

Die Bewohner der betroffenen Wohnung seien zu diesem Zeitpunkt verreist gewesen. Sie wurden von der Polizei telefonisch über den Einbruch in Kenntnis gesetzt. Bei der Durchsuchung des 41-jährigen polnischen Tatverdächtigen sei weiteres Stehlgut aufgefunden worden.

Darüber hinaus nutzte der Verdächtige vermutlich einen zuvor entwendeten elektrischen Rollstuhl, um zum späteren Tatort zu fahren. Gegen den Mann leiteten die Polizeikräfte ein Ermittlungsverfahren ein. Das Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel Untersuchungshaftbefehl.

Der Verdächtige sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kiel lobten die Aufmerksamkeit der Anwohner, die durch ihre Meldungen dazu beigetragen hätten, den Einbruch aufzuklären.

Insgesamt sei es ein erfolgreicher Einsatz gewesen, bei dem die Polizei dank der Hilfe der Bevölkerung einen Tatverdächtigen festnehmen und ein Ermittlungsverfahren einleiten konnte.


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Trauriger Fund in der Elbe

Nach umfangreichen Suchmaßnahmen im Amt Neuhaus bei Lüneburg ist ein trauriges Ende eines Vermisstenfalls gekommen. Ein 72-jähriger an Demenz erkrankter Mann war am 5. Oktober aus einer Senioreneinrichtung in Strachau verschwunden, nachdem er wie fast täglich zu einem Spaziergang aufgebrochen war. Die Einrichtung sowie die Polizei und Feuerwehr starteten umgehend eine Suche, die jedoch bis zum Abend ohne Erfolg blieb.

Am nächsten Morgen setzten Einsatzkräfte die Suche fort. Die Wasserschutzpolizei mit einem Boot sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Gegen 13:30 Uhr meldeten diese Einsatzkräfte eine leblose Person in der Elbe treibend. Der Leichnam wurde in der Folge aus dem Wasser geborgen und identifiziert. Die abschließende Identifizierung bestätigte leider die traurige Gewissheit: bei dem Toten handelt es sich um den vermissten 72-Jährigen.

Die Polizei geht aktuell von einem Unglücksfall aus. Es gibt keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder einen strafrechtlichen Hintergrund. Die Ermittlungen werden jedoch fortgesetzt, um die Umstände des Todes zu klären. Der traurige Fund in der Elbe bringt ein trauriges Ende eines Vermisstenfalls, der die ganze Region in Atem gehalten hatte.

Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen teilte mit, dass die umfangreichen Suchmaßnahmen von Einsatzkräften durchgeführt wurden. Die Wasserschutzpolizei und der Polizeihubschrauber waren im Einsatz, um den Vermissten zu finden.

Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen zu unterstützen und auf ihre Sicherheit zu achten. Die Polizei rät dazu, immer vorsichtig zu sein, wenn ältere Menschen alleine unterwegs sind, insbesondere bei schlechten Wetterbedingungen oder wenn sie an Krankheiten leiden.

Die Familie des Toten wird in dieser schweren Zeit von den Behörden unterstützt. Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen bittet um Verständnis, dass aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen keine weiteren Informationen zum Fall veröffentlicht werden können.


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Körperlicher Angriff in der Innenstadt Osnabrücks

In der Nacht von Sonntag auf Montag ereignete sich ein körperlicher Angriff in der Innenstadt Osnabrücks. Laut den Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück hielt sich das 17-jährige weibliche Opfer gemeinsam mit einer Bekannten gegen 20:15 Uhr auf dem Schulhof der Domschule auf, als es von zwei unbekannten Tätern aus einer vierköpfigen Personengruppe heraus körperlich angegriffen wurde.

Bei dem Übergriff wurde das Opfer leicht verletzt. Die Täter entwendeten im weiteren Verlauf eine Musikbox und flüchteten fußläufig in Richtung Innenstadt/Herrenteichstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief ergebnislos.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können. Die Ermittler bitten darum, dass sich mögliche Zeugen bei der Polizei melden, um ihre Beobachtungen zu schildern.

Es ist noch unklar, welche Motive hinter dem Übergriff stecken und ob es sich um eine zufällige Auseinandersetzung oder einen gezielten Angriff handelt. Die Polizei arbeitet an der Aufklärung des Falles und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Wer Hinweise zu dem Übergriff oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Osnabrück zu melden. Jede Information kann helfen, den Fall aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.


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Reizgasalarm in Borgentreich

Ein Reizgasalarm an der Sekundarschule in Borgentreich hat am Montag für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und vielen weiteren Rettungskräften gesorgt. Wie die Kreispolizeibehörde Höxter mitteilt, wurden rund 40 Schülerinnen und Schüler verletzt, zwölf von ihnen mussten mit einem Rettungswagen zur weiteren Versorgung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nachdem gegen 10.15 Uhr festgestellt wurde, dass in einer Schultoilette Reizgas versprüht worden war, wurden Rettungskräfte und die Polizei alarmiert. Aufgrund der hohen Zahl der betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden zahlreiche weitere Rettungsfahrzeuge angefordert. Darüber hinaus waren drei Hubschrauber im Einsatz, um das medizinische Personal vor Ort zu unterstützen.

Die meisten Verletzten klagten über Beschwerden in den Atemwegen. Auch ein Helfer des DRK musste behandelt werden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden von ihren Eltern abgeholt, der reguläre Schulbetrieb wurde nach der fünften Schulstunde beendet.

Die Polizei sperrte den Bereich rund um das Schulzentrum für den Verkehr ab und nahm die Ermittlungen nach möglichen Verursachern auf. Im Laufe des Nachmittags konnten zwei Tatverdächtige ermittelt werden, die im Verdacht stehen, auf der Schultoilette mit Tierabwehrspray hantiert zu haben. Die Befragungen und weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Die Kreispolizeibehörde Höxter bittet um Verständnis für die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Die Polizei wird weitere Ermittlungen durchführen, um den Sachverhalt aufzuklären und mögliche Straftäter zur Rechenschaft zu ziehen.


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AfD erreicht mit 26,5 Prozent neuen Rekordwert

Laut dem aktuellen INSA-Meinungstrend liegt die AfD bei 26,5 Prozent und hat somit einen neuen Rekordwert erreicht. Die Partei liegt damit zwei Punkte vor der Union, die bei 24,5 Prozent liegt. Es ist für die AfD bei INSA der höchste jemals gemessene Wert.

Die AfD baut ihren Vorsprung gegenüber der Union aus und liegt im aktuellen Insa-Meinungstrend für Bild mit 26,5 Prozent vorn. Auch bei den sicheren Stimmen führt die AfD mit 21 Prozent vor der Union mit 18 Prozent. Union und AfD vereinen damit insgesamt 51 Prozent aller Stimmen auf sich. Die parlamentarische Mehrheit liegt jedoch lediglich bei 44 Prozent.

Schwarz-Rot hingegen verfehlt die parlamentarische Mehrheit deutlich. Gegenüber der Vorwoche lässt die SPD einen weiteren Prozentpunkt federn und kommt nur noch auf 14,5 Prozent. Beide Regierungsparteien zusammengerechnet vereinen gerade mal 39 Prozent aller Stimmen auf sich. Zudem werden auch die sicheren SPD-Wähler immer weniger. Hier rutschen die Sozialdemokraten von 11 auf 9 Prozent ab.

Die Grünen verlieren leicht an Zustimmung und kommen derzeit auf 11 Prozent (-0,5), während Die Linke moderat zulegt und nun bei 11,5 Prozent liegt (+0,5). Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) liegt weiterhin bei rund 4 Prozent, und die FDP erreicht 3,5 Prozent (+0,5); beide Parteien würden damit unter der Fünf-Prozent-Hürde bleiben und wären nicht im Bundestag vertreten. Die übrigen kleineren Parteien zusammen erreichen etwa 4,5 Prozent (+0,5).

AfD-Co-Chefin Alice Weidel rutscht trotz des Umfrage-Hochs ihrer Partei im aktuellen Politikerranking von Platz 14 auf Platz 15 ab. Tino Chrupalla liegt im Politikerranking demnach auf Platz 19. Die größten Aufsteiger der Woche sind Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die von Platz 15 auf 10 vorrückt, sowie Linken-Chefin Ines Schwerdtner, die sich um fünf Plätze auf Rang 12 verbessert und damit ihre Fraktionschefin Heidi Reichinnek (Platz 13) überholt. An der Spitze des Rankings bleibt Boris Pistorius auf Platz 1, gefolgt von Hendrik Wüst, Markus Söder und Bärbel Bas.


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Mann in S-Bahn körperlich angreift – Bundespolizei greift ein

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll am 2. Oktober 2025 gegen 19:15 Uhr ein 53-jähriger Mann in einer fahrenden S-Bahn der Linie S3 auf der Strecke Diebsteich – Altona eine 28-jährige Frau mit der flachen Hand auf den Hinterkopf geschlagen haben. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei alarmiert und die betroffene S-Bahn im Bahnhof Altona angehalten.

Der Tatverdächtige verhielt sich bei der Festnahme weiterhin aggressiv und unkooperativ, sodass er in Unterbindungsgewahrsam genommen und dem Bundespolizeirevier Hamburg Altona zugeführt werden musste. Die Geschädigte lehnte die Anforderung einer Rettungswagenbesatzung ab, gab aber an Schmerzen am Hinterkopf zu haben und stellte einen Strafantrag wegen Körperverletzung gegen den für sie unbekannten Mann.

In der betroffenen S-Bahn konnten mehrere Zeugen durch die Bundespolizei ermittelt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 2,01 Promille. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit, sodass der Mann bis 1:49 Uhr am Folgetag ausreichend Zeit zur Beruhigung und Ausnüchterung in der Bundespolizeiwache erhielt.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.


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Jugendliche nach Autobränden in der Vahr gefasst

Nach einer Reihe von Autobränden im Bremer Ortsteil Neue Vahr Nord haben Einsatzkräfte der Polizei Bremen zwei mutmaßliche Brandstifter im Alter von 14 und 16 Jahren festgenommen.

Im Rahmen eines Einsatzes in der Adolf-Reichwein-Straße brannten am frühen Samstagmorgen gegen 04:05 Uhr zwei Autos in voller Ausdehnung. Durch die Hitzeentwicklung wurden zwei danebenstehende Fahrzeuge beschädigt. Die Feuerwehr löschte das Feuer schnell, Personen wurden dabei nicht verletzt.

Zwei Jugendliche im näheren Umfeld machten auf sich aufmerksam und berichteten den Einsatzkräften, dass sie das Feuer gemeldet hätten. Während des Gesprächs verhielten sich die Jugendlichen den Polizisten gegenüber auffällig und wurden immer nervöser.

Bei einer freiwilligen Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Feuerwerkskörper sowie ein Feuerzeug. Einer der Jugendlichen versuchte anschließend zu flüchten, was ihm jedoch nicht gelang.

Das Duo im Alter von 14 und 16 Jahren wurde mit auf die Wache genommen und nach Abschluss der Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen Brandstiftung an, die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei Bremen teilte mit, dass die Jugendlichen im Rahmen des Einsatzes auffällig und nervös aufgefallen seien. Die schnelle Entdeckung der mutmaßlichen Brandstifter ist ein Erfolg für die Polizeiarbeit vor Ort.

Die Polizei appelliert an alle Bürger, bei verdächtigen Vorfällen unverzüglich Kontakt mit den Einsatzkräften aufzunehmen. Durch eine schnelle Intervention können weitere Schäden verhindert und die Sicherheit in der Gemeinschaft verbessert werden.


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Signal warnt vor "katastrophalem Rückschritt" in Sachen Datenschutz

Der verschlüsselte Messenger-Dienst Signal hat vor einem „katastrophalen Rückschritt“ in Sachen Datenschutz gewarnt, sollte Deutschland seine bisherige Ablehnung gegenüber der geplanten EU-„Chat Control“ aufgeben. Nach Ansicht von Signal-Präsidentin Meredith Whittaker würde das Vorhaben das Ende vertraulicher digitaler Kommunikation in Europa bedeuten.

Die EU-Kommission plant, Anbieter von Chat-Diensten zu verpflichten, sämtliche Nachrichten, Fotos und Videos auf den Geräten der Nutzer zu durchsuchen, um Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern zu entdecken. Fachleute schätzen jedoch ein, dass diese Form des sogenannten „Client-Side-Scannings“ die Ende-zu-End-Verschlüsselung aushebeln und damit das Prinzip sicherer Kommunikation grundlegend zerstören würde.

Whittaker betonte, Signal werde sich einer solchen Überwachung nicht beugen. Sollte die EU auf Chat Control bestehen, werde der Dienst den europäischen Markt verlassen. „Verschlüsselung funktioniert entweder für alle oder für niemanden“, sagte sie. Auch andere Anbieter und IT-Sicherheitsforscher warnen, eine verpflichtende Inhaltskontrolle öffne Tür und Tor für Mißbrauch und gefährde die Cybersicherheit von Regierungen, Journalisten und Bürgern gleichermaßen.

Deutschland hatte bislang gemeinsam mit Luxemburg zu den entschiedenen Gegnern des Projekts gehört. Nach neuen Berichten prüft die Bundesregierung nun aber einen Kompromißvorschlag. Datenschützer mahnen, Berlin dürfe nicht einknicken – sonst drohe ein europaweites System flächendeckender Überwachung.

Die Bedenken von Signal und anderen Anbietern sind ernst zu nehmen. Die Einführung einer verpflichtenden Inhaltskontrolle könnte tatsächlich die Privatsphäre der Nutzer gefährden und die Cybersicherheit beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, dass die Bundesregierung und die EU-Kommission diese Bedenken berücksichtigen und alternative Lösungen prüfen, um sexueller Gewalt an Kindern zu begegnen.

In diesem Zusammenhang forderte Signal die Bundesregierung auf, ihre Ablehnung gegenüber der Chat Control aufrechtzuerhalten. „Wir sind alarmiert von Berichten, dass Deutschland vor einem katastrophalen Rückschritt steht“, twitterte das Unternehmen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Bundesregierung und die EU-Kommission in dieser Angelegenheit positionieren werden.


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Öffentlichkeitsfahndung bringt Erfolg – Angreifer identifiziert

Es sei berichtet worden, dass die Polizei in Bremen nach einem Angriff auf einen 71-Jährigen in einer Straßenbahn mit Bildern nach dem Täter gesucht habe. Nachdem die Öffentlichkeit um Mithilfe gebeten wurde, konnte ein 29 Jahre alter Mann als mutmaßlicher Angreifer identifiziert werden.

Es heiße, dass der Unbekannte am 4. September 2025 gegen 11:05 Uhr in einer Straßenbahn in der Hastedter Heerstraße den 71-Jährigen mit voller Wucht ins Gesicht getreten und anschließend geflüchtet sei. Der Senior erlitt dabei eine Nasenbeinfraktur.

Polizei und Staatsanwaltschaft fahndeten daraufhin mit Bildern nach dem Täter, was nun zum Erfolg führte: Mehrere Zeugen erkannten den 29-Jährigen wieder und benachrichtigten den Kriminaldauerdienst. Es sei berichtet worden, dass im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung Einsatzkräfte den mutmaßlichen Angreifer festgenommen haben.

Es heiße, dass die Fahndung aus der Pressemeldung 0650 damit erledigt ist und die Bilder entsprechend zu löschen sind. Die Polizei Bremen habe sich über die Mithilfe der Öffentlichkeit gefreut und sei dankbar für die schnelle Aufklärung des Falls.

Es sei noch einmal betont worden, dass die Polizei in solchen Fällen auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen ist und sich über jede Information freue, die zur Aufklärung eines Verbrechens beiträgt.


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Kindergeld im Ausland steigt um 270 Millionen Euro

Im ersten Halbjahr des Jahres 2025 hat die Bundesagentur für Arbeit mehr als 270 Millionen Euro an Kindergeldzahlungen ins Ausland geleistet, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Dieser Betrag ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 12 Millionen Euro gestiegen.

Die Bundesagentur begründete diese Entwicklung damit, dass in vielen Fällen Deutschland nachrangig zuständig sei und die Differenzbeträge zum Kindergeld im jeweiligen Heimatland berücksichtigt werden. Nach Polen floss der größte Betrag von 109,1 Millionen Euro.

Weitere Zahlungen gingen in Höhe von 31,4 Millionen Euro nach Rumänien, 25,1 Millionen Euro nach Tschechien, 18,3 Millionen Euro nach Frankreich sowie jeweils 8,7 Millionen Euro in die Slowakei und nach Ungarn. Nach Bulgarien überwies der deutsche Staat 4,6 Millionen Euro.

Im Jahr 2024 zahlte die Familienkasse eine Rekordsumme von 57,5 Milliarden Euro an Kindergeld und Kinderzuschlag aus. Diese Leistungen werden aus dem Bundeshaushalt und somit aus Steuermitteln finanziert.

Deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz im Ausland können unter bestimmten Voraussetzungen Kindergeld aus Deutschland erhalten, wie die Bundesagentur für Arbeit betonte. Auch ausländische Bürger, die in Deutschland leben, haben Anspruch auf Kindergeld, sofern sie die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedsstaates besitzen oder aus einem Land stammen, mit dem Deutschland entsprechende Abkommen geschlossen hat.

Die Höhe des monatlichen Kindergeldes beträgt seit 2025 255 Euro je Kind. Der Kinderzuschlag, der zusätzlich gewährt werden kann, beträgt bis zu 297 Euro und ist vom Einkommen der Eltern abhängig.

Lesen Sie auch: Die geplante Chatkontrolle durch die EU könnte den Messenger-Dienst Signal zum Rückzug zwingen.


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Einbruch in die Wildeshauser Tafel

Es sei berichtet worden, dass es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Einbruch in die Räumlichkeiten der Wildeshauser Tafel gegeben habe. Laut Polizeibericht soll eine unbekannte Person Zugang zu dem Gebäude in der Dr.-Klingenberg-Straße verschafft haben.

Es sei zunächst versucht worden, die Haupteingangstür aufzuhebeln, was jedoch nicht geglückt sein soll. Daraufhin habe die unbekannte Person das Fenster der Herrentoilette aufgehebelt und das Gebäude betreten. Im Inneren des Gebäudes habe die Person dann Diebesgut gefunden und erlangt.

Die Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg – Land / Wesermarsch bitt darum, dass sich Personen, die Hinweise auf verdächtige Personen geben können, bei der Polizei in Wildeshausen melden. Die Polizei sei an Informationen interessiert, die zum Erfolg der Ermittlungen beitragen könnten.

Es ist zu hoffen, dass die Polizei bald einen Erfolg in den Ermittlungen verbuchen kann und die unbekannte Person identifiziert werden kann. Der Einbruch in die Wildeshauser Tafel hat sicherlich für Unruhe gesorgt und es ist wichtig, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wiederhergestellt wird.

Die Polizei sei dankbar für jede Information, die zum Erfolg der Ermittlungen beitragen kann. Es ist zu hoffen, dass bald eine Aufklärung des Falls möglich sein wird und die unbekannte Person zur Rechenschaft gezogen werden kann.


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Chaos bei Abschiebungen: Bundespolizei kritisiert massive Rückführungsversäumnisse

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann (CDU), hat in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ scharfe Kritik an den Abschiebepraktiken in Deutschland geübt. Laut Romann scheitern jährlich zehntausende Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern, meist bevor die Bundespolizei überhaupt tätig werden kann.

Romann berichtete, dass im vergangenen Jahr etwa 53.800 Rückführungen bei der Bundespolizei angemeldet wurden, aber rund 33.600 dieser Maßnahmen wieder abgesagt wurden, bevor die betroffene Person überhaupt an die Polizei übergeben wurde. Als Hauptgründe für diese Absagen nannte Romann unter anderem, dass viele Betroffene am Abflugtag untertauchen oder kurzfristig ärztliche Atteste vorlegen, die eine Abschiebung verhindern.

Romann kritisierte auch den massiven Mangel an Abschiebehaftplätzen. „Wenn 226.000 Ausreisepflichtigen weniger als 800 Abschiebehaftplätze gegenüberstehen, werden die Polizeien der Länder und die Bundespolizei im Antreffensfall weiterhin die Person nicht sistieren können, selbst wenn die rechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind“, sagte er. Ein Untertauchen vieler Betroffener sei damit vorprogrammiert.

Romann mahnte, dass hinter jeder Zahl ein Riesenaufwand stecke und solange im Vorfeld so viele Maßnahmen storniert werden müssten, die Lücke zwischen den ausreisepflichtigen Personen und den tatsächlich Vollzogenen groß bleiben werde. Er forderte eine umgehende Lösung des Problems, um die Effizienz der Abschiebungen zu verbessern.

Es bleibt abzuwarten, wie die Bundesregierung auf Romanns Kritik reagieren wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Probleme bei den Abschiebungen in Deutschland zu lösen.


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Kiosk in Monheim am Rhein mit Schusswaffe überfallen

Wie die Polizei in Mettmann mitteilte, wurde am späten Freitagabend ein Kiosk an der Friedrichstraße in Monheim am Rhein von einem unbekannten Täter mit einer Schusswaffe bedroht. Der Mitarbeiter des Kiosks wurde gezwungen, die Kasse zu öffnen.

Der Täter betrat den Kiosk gegen 22:50 Uhr und forderte den Mitarbeiter unter Vorhalt der Schusswaffe auf, die Kasse zu öffnen. Dieser kam der Aufforderung nach und duckte sich weg. Kurz darauf flüchtete der Täter ohne Beute aus dem Kiosk.

Ein Zeuge informierte wenig später die Monheimer Wache über den Vorfall. Die Polizeibeamten suchten den Kiosk auf und trafen dort auf den geschockten Mitarbeiter, der eine Beschreibung des Täters abgab. Der Täter wurde als männlich, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank beschrieben. Er war etwa 20 bis 30 Jahre alt und hatte eine dunkle Skimaske über seinem Gesicht. Er trug ein dunkles, langärmliges Oberteil sowie dunkle Handschuhe und sprach Deutsch mit arabischem Akzent.

Die Polizei fragt nun nach Zeugen oder Hinweisen, die die Ermittlungen unterstützen können. Es ist noch unklar, weshalb der Täter ohne Beute flüchtete. Möglicherweise wurde er bei seiner Tat von Passanten gestört.

Die Polizei in Monheim am Rhein bittet um Hinweise und nimmt diese jederzeit entgegen.


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