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13-Jährige überfallen Kiosk mit Machete in Dortmund

Zwei 13-jährige Schüler haben einen Kiosk in Dortmund schwer bewaffnet gestürmt und den 37-jährigen syrischen Inhaber lebensgefährlich verletzt. Die Täter sprühten dem Mann Pfefferspray ins Gesicht, schlugen ihn mit einer Machete auf den Kopf ein und erlitten ihm schwere Verletzungen an Brust, Bein und Daumen.

Ein Ärzteteam operierte den Mann stundenlang und er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Die beiden Tatverdächtigen wurden kurz nach der Tat in einem leerstehenden Einfamilienhaus festgenommen, wo sie Waffen und Beute noch bei sich hatten. Es handelt sich um einen Syrer und einen Deutsch-Bulgaren, die strafunmündig sind. Die genauen Umstände, wie die Machete beschafft wurde, sind demnach unklar.

 

22-Jähriger mit Pistole an Tankstelle in Bielefeld festgenommen

Die Polizei Bielefeld hat am Sonntagabend einen jungen Mann aus Bünde festgenommen, der eine ungeladene Pistole in einer Hosentasche trug. Der Mann, 22 Jahre alt, wurde bei einer Kontrolle an der Tankstelle an der Einmündung Eckendorfer Straße und Am Stadtholz gefunden. Er führte die Waffe mit sich, als er von den Polizisten angehalten wurde.

Die Beamten konnten keine Anhaltspunkte für eine Auseinandersetzung finden, aber entdeckten die Pistole bei der Überprüfung des Pkws und der Personen. Der Mann wird wahrscheinlich wegen Waffengebrauchs oder -besitzes angeklagt.

Polizei bezeichnete Situation in Gießen als „extrem gefährlich“

Die Polizei hat nach einer Großdemonstration der AfD-Jugend in Gießen am Samstag mindestens zehn Einsatzkräfte verletzt und mehrere Beamtinnen und Beamte mit Steinen, Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen angegriffen. Es ist jedoch unklar, wie viele Demonstranten verletzt wurden.

Die Polizei hatte bereits am Vortag berichtet, dass der AfD-Politiker Julian Schmidt angegriffen und verletzt worden war. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, während Journalisten der JUNGEN FREIHEIT und Reporter des Magazins Tichys Einblick attackiert wurden. Die Proteste mit rund 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten begonnen und sich bis in den späten Nachmittag hingezogen. Die Polizei registrierte zahlreiche Sachbeschädigungen, darunter Blockaden von Straßen, Bundesstraßen und Autobahnen.

Die Situation war laut Polizeibefehlshaber „extrem gefährlich“ und die Polizisten mussten sich mit Pfefferspray und Schlagstöcken zur Wehr setzen.

32-Jähriger hantierte mit Messer am Bahnhof in Oldenburg

Ein 32-Jähriger hat in einem Zug mit einem Messer hantiert und einen Polizisten bei der Festnahme in die Finger gebissen. Die Bundespolizei hat den Mann vorläufig festgenommen, nachdem Zeugen alarmiert hatten, dass er in einem Oldenburger Hauptbahnhofsteg stehenden Zug mit einer Stichwaffe umging. Der Polizist wurde ärztlich behandelt und ist vorübergehend dienstunfähig.

Im Gepäck des Mannes fanden die Polizisten zwei weitere Messer. Der 32-Jährige wehrte sich stark auf dem Weg zur Dienststelle und biss den Polizisten in den Finger. Er wird nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt und sucht die Polizei um Zeugen oder Geschädigte zu finden.

Die Ermittlungen laufen weiter, nachdem der Mann in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde.

Hessens Ministerpräsident verurteilt Gewalt in Gießen

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat die Ausschreitungen in Gießen, die im Umfeld des AfD-Jugendkongresses stattfanden, scharf verurteilt und fordert von linken Parteien und Gruppen eine Distanzierung von den Gewalttaten. Er betont, dass der Rechtsstaat alle schützt und dass es die Verantwortung aller ist, diesen zu unterstützen.

Die Linken im Bundestag haben dagegen gefordert, dass die Sicherheitsbehörden rasch gegen die neue Jugendorganisation der AfD vorgehen sollten, da viele ihrer Mitglieder angeblich Kontakte zu rechtsextremistischen Organisationen und Personen pflegen.

Hessens Ministerpräsident hat sich jedoch entschieden, nicht auf diese Forderung einzugehen und stattdessen eine Distanzierung von Gewalt und Aggression zu fordern. Rhein hat auch betont, dass es wichtig ist, einen demokratischen Umgang mit allen Menschen zu fördern, auch mit denen, die man ablehnt.

Zunehmende Anzahl von Stichverletzungen in Notaufnahmen

Laut einer Auswertung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie hat sich die Anzahl der Körperverletzungen in Verbindung mit Stichwaffen seit 2019 kontinuierlich gesteigert, wobei die Zahl der Schwerverletzten um 50 Prozent zugenommen hat.

Die Opfer sind überwiegend Männer im Durchschnittsalter von 31,3 Jahren und müssen in den meisten Fällen als Notfall behandelt werden. Acht Prozent der Betroffenen sterben an ihren Stichverletzungen. Mediziner warnen vor dem zunehmenden Einsatz von Messern als Waffe, das sie als „brutal“ und „erschreckend“ beschreiben. Die Ergebnisse dieser Auswertung sollen in einer Fachzeitschrift erscheinen, aber bereits auf einem Fachkongress gezeigt werden.

Die Zahlen sind alarmierend und zeigen die Notwendigkeit für eine weitere Prävention und Bekämpfung von Gewalttaten in Deutschland.

AfD-Bundestagsabgeordneter verletzt bei Angriff in Gießen

Der AfD-Bundestagsabgeordneter Julian Schmidt wurde nach einem Angriff von Linksextremisten in Gießen kurzzeitig festgesetzt. Die Polizei hatte zunächst nicht eingegriffen und die Situation nur beobachtet. Nachdem er von den Beamten festgesetzt wurde, sprach Schmidt mit einem der Angreifer über die Auseinandersetzung.

Eine Person aus dem Lager der Linksextremisten wurde festgenommen und ein Fahrzeug beschädigt. Die Polizei hatte Schmidt und seine Begleiter zur Überprüfung der Identität festgesetzt. Die Auseinandersetzung ereignete sich am Samstagmorgen in einem Industriegebiet, als die AfD-Teilnehmer auf eine größere Gruppe vermummter Gegendemonstranten trafen.

Die Protestgruppe fing die AfD-Teilnehmer ab und pöbelte sie unter dem Ruf „Faschisten raus“ an. Schmidt wurde geschlagen, zu Boden gestoßen und mit Obst beworfen.

Tote Frau und Kleinkind in Düsseldorf gefunden

Die Polizei in Düsseldorf hat am Samstagmorgen eine tote Frau und ihr Baby in einer Wohnung gefunden. Der 43-jährige Familienvater mit slowakischer Nationalität wird schwer verletzt festgenommen und ist derzeit im Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Kriminalpolizei Düsseldorf haben die Ermittlungen übernommen, da es den Verdacht gibt, dass der Familienvater die beiden Familienmitglieder getötet haben könnte. Es gibt jedoch keine Hinweise auf vergangene Einsätze in Zusammenhang mit Häuslicher Gewalt. Die weiteren Informationen zum möglichen Tatgeschehen werden erst ab Montag durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bekannt gegeben. Die Ermittlungen sind noch im Gange, und es ist unklar, ob der Familienvater vorbestraft war oder nicht. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten eng zusammen, um die Umstände des Todes der Frau und ihres Babys zu klären.

Bombendrohung im WEZ-Markt in Porta Westfalica

Die Polizei Minden-Lübbecke wurde wegen einer Bombendrohung im WEZ-Markt in Porta Westfalica alarmiert, die zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr führte. Der Supermarkt musste vorübergehend geschlossen werden, und eine große Anzahl von Kunden sollte das Ladenlokal verlassen. Die Ermittlungen bezüglich des Anrufers sind in Gang, und die Kriminalpolizei arbeitet daran, den Täter zu identifizieren.

Der Einsatz wurde gegen 14:30 Uhr beendet, und die Situation ist wieder unter Kontrolle. Die Polizei hat keine weiteren Informationen über den Anruf oder den Hintergrund des Vorfalls angekündigt.

Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen

Die AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ hat ihre Gründung in Gießen abgeschlossen. Der neu gewählte Vorsitzende Jean-Pascal Hohm betonte, die Organisation solle „ein Projekt von der Jugend für die Jugend“ sein. Die Veranstaltung fand unter massiven Polizeischutzs tatt

Gegen die Gründung formierte sich ein breiter Protest: Tausende Demonstrierende versammelten sich im Stadtgebiet, zahlreiche Bündnisse hatten zu Blockaden und Kundgebungen aufgerufen. Im Verlauf des Tages kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, darunter Blockadeversuche, Durchbruchsversuche sowie Angriffe auf Einsatzkräfte, Pressevertreter und AfD-Anhänger.

Nach Angaben der Polizei befanden sich zeitweise rund 25.000 Menschen auf den Straßen. Die Einsatzkräfte setzten Hubschrauber, Drohnen, Reiterstaffeln und Wasserwerfer ein, um die Lage zu kontrollieren und Blockaden aufzulösen. Mehrere Beamte wurden leicht verletzt, genaue Zahlen lagen zunächst aber nicht vor. Auch unter Demonstrierenden gab es Verletzte.

Festnahme nach Raubüberfall auf 88-Jährige in Hamburg-Eißendorf

Die Zielfahnderinnen und -fahnder des Landeskriminalamts haben einen 45-jährigen Serben am Montag verhaftet, der im Verdacht steht, eine 88-jährige Frau im April in Hamburg-Eißendorf überfallen zu haben. Die Ermittlungen, die umfangreiche DNA-Spuren und andere Beweismittel umfassten, führten nun auf den Mann hin. Der 45-Jährige wurde am Montag durch Einsatzkräfte des LKA 23 vollstreckt und dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte einen Haftbefehl gegen den Mann, der nun in Untersuchungshaft sitzt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, aber die Polizei hofft auf eine schnelle Lösung des Falls. Der 88-jährige Opfer ist laut Polizei immer noch verletzt und wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt.