Die deutsche Ökonomie verändert sich langsam, aber unvermittelt, in eine Kommandowirtschaft. Der Bundeskanzler hat wiederholt betont, dass der Staatsapparat nicht wächst, doch die Fakten sprechen ein anderes Gespräch.

In den letzten Monaten haben sich fundamentale Regelbrüche in der Politik vollzogen. Die Neuregelung der Schuldenbremse und die Ausgliederung neuer Schulden sind Beispiele dafür.

Diese Maßnahmen öffnen dem Staat neue Möglichkeiten, um das Verwaltungswesen, den Sozialstaat und wirtschaftspolitische Interventionen mit Krediten zu finanzieren. Die Etablierung von Bereichsausnahmen und Sondervermögen ist ein fiskalpolitischer Sündenfall, der die Kommandowirtschaft in Gefahr bringt.

Die deutsche Ökonomie verändert sich langsam, aber unvermittelt, und es bleibt abzuwarten, ob die Politik diese Veränderungen richtig handhaben kann. ##