Der AfD-Landtagsabgeordnete Wilko Möller muss sich vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Symbole verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen Möller Anklage erhoben, weil auf einem Wahlplakat der AfD aus dem Brandenburger Landtagswahlkampf 2024 ein vermeintlicher Hitlergruß dargestellt sei.

Das Plakat zeigt eine fünfköpfige Familie, bei der die beiden Eltern mit erhobenen Armen ein schützendes Dach über ihre Kinder bilden. Der für das Plakat verantwortliche Grafiker ist ebenfalls mitangeklagt.

Die Anklage basiert auf dem Verdacht, dass das Plakat Kennzeichen verfassungswidriger Symbole enthält. Möller und der Grafiker müssen sich nun vor dem Gericht verantworten und erklären, ob sie die Verwendung solcher Symbole beabsichtigt haben.

Die Angelegenheit ist ein weiterer Skandal in einer Partei, die für ihre rechtspopulistische Ausrichtung bekannt ist. Die Anklage gegen Möller und den Grafiker wirft Fragen über die Parteisolidarität und die Verantwortung der AfD-Führung auf.