Die ARD-Sendung „Die 100 – was Deutschland bewegt“ versteht sich als Debattenshow, bei der 100 Kandidaten um ihre Meinungen zu gesellschaftspolitischen Themen streiten. Allerdings wird die Sendung nicht das tatsächliche Meinungsbild der Deutschen abbilden, sondern die öffentlich-rechtliche Haltung und die journalistische Gesinnung der Anstalten.
Im Vorfeld werden die Meinungen der Teilnehmer mittels eines Fragebogens abgefragt, der von der JUNGEN FREIHEIT vorliegt. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass nur solche Meinungen vertreten werden, die mit der ARD-Ära übereinstimmen.
Einzelne Teilnehmer, die eine kontroverse Sicht der Dinge vertreten, erhalten die Rolle des Ketzers und müssen während der Sendung bekehrt werden. Dezidiert rechte oder konservative Meinungen werden aussortiert und finden in der Sendung nicht statt.
Die ARD-Debattenshow ist somit nicht eine faire Darstellung der Mehrheiten, sondern ein Instrument zur Förderung einer bestimmten politischen Agenda.
