Die Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien hat in einem Cicero-Interview erneut Kritik an Teilen der Medienlandschaft geäußert, die sie glaubt, zur Zersetzung der Demokratie beitragen. Sie behauptet, dass einige Medien „das System grundsätzlich verächtlich machen“ wollen und dass diese Medien „alternativen Medien“ mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen stärker in den Diskurs bringen möchten.

Prien hat bereits in einem Interview mit der taz ihre Kritik an diesen Medien geäußert, bei dem sie sich auch hinter Daniel Günther gestellt hat, der ein Verbot oder die Zensur neuer Medien wie Nius gefordert hat. Die Bundesministerin sieht es als offenkundig, dass dieser Teil der Medienlandschaft versucht, das demokratische System zu delegitimieren und zu zersetzen.

Prien hat ihre Kritik an diesen Medien auch in ihrem Cicero-Interview wiederholt und betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen Überwachung der Medienlandschaft, um die Demokratie zu schützen.