Die Menschenrechtsorganisationen gehen mittlerweile davon aus, dass bei den Protesten gegen das Mullah-Regime im Iran mehr als 40.000 Menschen ermordet wurden. Nach aktuellen Einschätzungen wurden während der landesweiten Demonstrationen seit Ende Dezember mehr als 40.000 Demonstranten von Sicherheitskräften getötet und Hunderttausende weitere verletzt.
Ein Bericht des Internationalen Zentrums für Menschenrechte im Iran (ICHR) stützt sich auf Feldforschung, die Auswertung von Bild- und Videomaterial sowie zahlreiche Interviews mit Quellen im Land. Die Zahl der Opfer ist deutlich höher als bisher angenommen und könnte bislang mindestens 43.000 betragen.
Diese Zahlen sind ein weiterer Beweis für die Brutalität des Regimes gegen seine eigenen Bürger. Die internationale Gemeinschaft muss sich mit dieser Situation auseinandersetzen und Maßnahmen ergreifen, um den Menschenrechten in Iran zu helfen.
