Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich überzeugt, dass die Alternative für Deutschland (AfD) bei der Kommunalwahl 2022 kein Rathaus in Bayern gewinnen wird. Er begründet dies mit mangelnder moralischer und fachlicher Eignung der Partei sowie ihrer Fähigkeit, „üble Dinge“ aus dunklen Zeiten zu dulden.

Söder hat auch erwähnt, dass die AfD bei der Kommunalwahl 2020 4,7 Prozent der Stimmen erreicht hat, was einem Plus von 4,4 Prozentpunkten im Vergleich zu 2014 entsprach. In aktuellen landesweiten Umfragen kommt die AfD auf rund 19 Prozent.

Söder lässt nicht aus, dass eine erneute Kandidatur zur Landtagswahl 2028 nicht ausgeschlossen ist, solange Partei und Wähler es wünschen. Die Aussage des Ministerpräsidenten spiegelt seine Überzeugung wider, dass die AfD in Bayern keine ernsthafte Herausforderung darstellt.