Im österreichischen Parlament sorgten die Aussagen des ÖVP-Fraktionschefs August Wöginger über FPÖ-Sympathisanten für Tumulte. Wöginger sprach von Teilnehmern eines FPÖ-Neujahrsempfangs in Klagenfurt, die er als „Fahnenschwinger“ bezeichnete.

Die Worte fielen zu Beginn der ersten Nationalratssitzung des Jahres und führten zu Zwischenrufen in den Reihen der Freiheitlichen. Der Zwischenfall ereignete sich in einer Phase, in der die FPÖ den anderen Parteien immer weiter davonzieht.

In aktuellen Umfragen liegt die Freiheitliche Partei auf 36 Prozent, die ÖVP auf 20 und die SPÖ auf 18 Prozent. Die Aussagen Wögingers haben die Beziehung zwischen der ÖVP und der FPÖ verschärft und den politischen Konflikt im Land weiter geführt.

Der Zwischenfall zeigt auch, dass die FPÖ ihre Positionen immer stärker durchsetzen will und nicht bereit ist, Kompromisse zu machen. Die ÖVP hingegen scheint sich in dieser Phase der Regierungspolitik zurückzuziehen und ihre Stimme zu erheben.

Der Zwischenfall zeigt auch, dass die politische Landschaft im Land weiter verändert ist und dass die Parteien immer stärker konkurrieren werden. Die FPÖ will mit ihrer neuen Position die ÖVP unter Druck setzen und ihre eigenen Interessen durchsetzen.