Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) hat mitgeteilt, dass die Einnahmen aus CO2-Zertifikaten im Jahr 2025 ein Rekordstand von über 21,4 Milliarden Euro erreicht haben. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2024 noch etwa 13,5 Prozent weniger, bei einer Gesamtsumme von 18,5 Milliarden Euro.
Die Einnahmen fließen vollständig in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), der ausschließlich mit Mitteln des Emissionshandels und der CO2-Bepreisung gefüllt wird. Die Industrie warnt jedoch vor steigenden Kosten für Unternehmen, die durch die Zertifizierungspflicht gezwungen werden könnten.
Der Ablasshandel soll Unternehmen zwingen, ihre Emissionen zu senken und ihre Produktion langfristig klimafreundlich auszurichten. Die Zunahme der CO2-Zertifikate-Einnahmen zeigt, dass Deutschland weiterhin einen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten kann.
Die Regierung soll jedoch sorgfältig prüfen, ob die steigenden Kosten für Unternehmen zu einer nachhaltigen Wirtschaftsstrategie führen können.
