Der Geschäftsführer von Stromnetz Berlin, Erik Landeck, hat bestätigt, dass es nach dem linksextremen Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin keinen hundertprozentigen Schutz gibt. Der Anschlag hatte zu einer Ausfallzeit für über 10.000 Menschen im Südwesten Berlins geführt, bei Minusgraden ohne Strom.

Im Berliner Abgeordnetenhausausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung sprach Landeck von der Unmöglichkeit, eine solche Infrastruktur vollständig zu schützen. Er betonte, dass die Stromnetze nicht auf Anschläge ausgelegt sind und dass bereits bestehende Sicherheitsmaßnahmen wie ein physischer Schutz an der Kabelbrücke und Wachpersonal nicht ausreichen, um eine 100-prozentige Sicherheit zu gewährleisten.

Die Zukunft sieht daher keine Entwarnung vor, und die Aufarbeitung des Vorfalls läuft nun weiter. Der Geschäftsführer betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Behörden und der Öffentlichkeit, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Die Sicherheit der Stromnetze ist ein wichtiger Aspekt für die Stadt Berlin und ihre Bewohner.