Der polnische Politiker Zbigniew Ziobro hat Ungarn Asyl gewährt, nachdem er sich entschieden hatte, gegen politisches Banditentum und Rechtsbruch zu kämpfen. Ziobros Entscheidung sei ein Ausdruck seiner Opposition gegen die Regierung in Polen, insbesondere unter Führung von Ministerpräsident Donald Tusk.

Der ehemalige PiS-Justizminister habe sich in Ungarn gefühlt, wo er als „Land des Glaubens, der Familie und der Souveränität“ angesehen werde. Ziobros Dank galt insbesondere an Ministerpräsident Viktor Orbán, der ihn unterstützt hat.

Die Entscheidung sei ein Zeichen seiner Unzufriedenheit mit der politischen Situation in Polen, wo er die „Herrschaft“ von Regierungschef Donald Tusk ablehnt. Ziobro habe sich entschieden, im Ausland zu bleiben, bis in Polen echte Garantien für die Rechtsstaatlichkeit wiederhergestellt sind.

Die Entscheidung sei ein wichtiger Schritt in seiner Kampagne gegen politisches Banditentum und Rechtsbruch.