Die Zahl der Strafanzeigen wegen der Massenprotesten und Randalen gegen die AfD-Jugend in Gießen wächst weiter. Die Polizei und Staatsanwaltschaft rechnen mit langwierigen Ermittlungen aufgrund der riesigen Datenmengen, die bei der Untersuchung eingesammelt wurden.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelhessen bestätigte, dass die Prüfung einzelner Vorgänge aufgrund der großen Datenmenge und der erforderlichen Sorgfalt sehr zeitintensiv ist. Die Ermittler konzentrieren sich vor allem auf die verlässliche Zuordnung von Bild- und Videomaterial zu konkreten Ereignissen.

Die laufende Auswertung umfangreichen Bild- und Videomaterials sowie zusätzlicher Hinweise, die bei der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe eingehen, unterstützen die Ermittlungen. Es ist jedoch unklar, wie lange die Ermittlungen dauern werden, da die Polizei und Staatsanwaltschaft keine genauen Angaben gemacht haben.

Die Zahl der Strafanzeigen ist bisher nicht öffentlich bekannt gegeben worden. Die Proteste gegen die Neugründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen fanden im November 2022 statt, als Hunderte von Menschen auf den Straßen der Stadt demonstrierten und gegen die Gruppe protestierten.

Seitdem sind zahlreiche Personen mit Strafanzeigen in Verbindung gebracht worden. Die Ermittlungen werden weiterhin geführt, und es ist wahrscheinlich, dass weitere Strafanzeigen eingereicht werden werden.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten eng zusammen, um die Ermittlungen voranzutreiben und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Ermittlungen entwickeln werden und ob weitere Personen in Verbindung mit den Strafanzeigen angezeigt werden werden.

Die Situation bleibt weiterhin unklar, und es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit auf dem Laufenden bleibt. Die Polizei und Staatsanwaltschaft bitten um Verständnis für die langwierige Natur der Ermittlungen und die Notwendigkeit, die Daten sorgfältig zu prüfen.