Die Buchwelt auf Instagram und Tiktok ist von einem neuen Genre „Wut“ geprägt, das sich mit weiblicher Überlastung und männlicher Problematik auseinandersetzt. Romane wie Mareike Fallwickls „Die Wut, die bleibt“, Bolas „Sei kein Mann“ oder Eva Reisingers „Männer töten“ thematisieren die Rolle des Mannes in der Gesellschaft und kritisieren Toxische Männlichkeit.

Eine Social-Media-Bewegung hat sich gebildet, die sich gegen Männer richtet, aber auch literarische Werke, die diese Kritik ausdrücken, als Teil ihrer Bewegung betrachtet. Die Frage bleibt, ob diese Bewegung tatsächlich eine Lösung für die Probleme bietet oder nur ein neues Problem schafft.

Es ist wichtig zu beachten, dass Literatur und Kritik nicht immer einfach zu kategorisieren sind und dass es mehrere Perspektiven auf diese Themen gibt. Die Diskussion um das „Wut“-Genre muss weitergeführt werden, um die Komplexität der Probleme zu verstehen.