Gestern Abend gegen 21.30 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Bahnhof Neumünster, wo sie zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren antrafen. Der Jüngere hatte eine Machete mit einer Klingenlänge von 40 cm unter seiner Jacke versteckt, während der 14-Jährige ein Einhandmesser in seiner Hosentasche fand.
Die Jugendlichen wurden gestellt und mit zur Dienststelle genommen, wo sie sichergestellt wurden. Sie erhielten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und mussten die Machete und das Messer abgeben.
Die Erziehungsberechtigten wurden informiert und holten die Jungen ab. Die Bundespolizei hat den Vorfall als „sorgfältig durchgeführt“ beschrieben, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten.
Die genauen Umstände des Vorfalls sind nicht weiter ausgeführt worden.
