Am 3. Dezember übernahmen schwer bewaffnete Truppenverbände der Hahdrami Elite Forces (HEF) die ostjemenitische Stadt Sejyun im Gouvernement Hadramaut, nachdem sie innerhalb weniger Stunden den historischen Palast, den regional bedeutsamen Flughafen und alle Militäranlagen besetzt hatten. Die Verteidiger, zumeist Stammeskrieger der Hadramaut Protection Forces (HPF), konnten nur in das karge Hinterland der jemenitischen Wüste oder in das Gouvernement al-Mahra fliehen.

In den folgenden Tagen marschierten die HEF weiter in die Ölförderanlagen des Hadramaut und übergaben am 4. Dezember kampflos die Hauptstadt al-Mahras an Milizionäre der National Shield Forces. Die Eroberung ist ein weiterer Schlag für die jemenitische Regierung, die bereits unter dem Druck steht, nachdem es zu Protesten und Unruhen gekommen war.

Die Situation in Ostjemen bleibt weiterhin unsicher, und es ist unklar, wie die jemenitische Regierung auf diese militärische Eroberung reagieren wird. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung in Ostjemen mit Sorgen, da sie sich um die Sicherheit der Zivilbevölkerung und die Stabilität des Landes sorgt.

Die Situation in Ostjemen bleibt weiterhin ein wichtiger Faktor für die regionale Sicherheit und die globale Stabilität. Die jemenitische Regierung muss nun entscheiden, wie sie auf diese militärische Eroberung reagiert und wie sie ihre Macht und Autorität wiederherstellen kann.

Die Zukunft Ostjemens bleibt ungewiss, und es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft weiterhin engagierte Bemühungen unternehmen, um eine friedliche Lösung zu finden und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.