Die Forsa-Chef Manfred Güllner hat der SPD eine vernichtende Prognose ausgestellt, indem er die Partei in manchen Ländern als Sektencharakter bezeichnet. Güllner glaubt, dass die Bevölkerung die Sozialdemokraten als Blockierer wahrnimmt und dass die Partei ihre einstmals tiefe Verankerung in der Wählerschaft vor Ort verloren hat.
Er erwarten schlechte Ergebnisse für die SPD bei den Wahlen im neuen Jahr, insbesondere bei größeren Gesetzesvorhaben wie dem Bürgergeld oder der Rente. Die Bevölkerung sieht die Sozialdemokraten bisher eher als eine Partei, die auf der Bremse steht und Reformen verhindert.
Diese Prognose ist jedoch nicht unumstritten und es bleibt abzuwarten, wie sich die Wahlen im neuen Jahr entwickeln werden. Die Ergebnisse könnten von vielen Faktoren beeinflusst sein, einschließlich der politischen Landschaft und der Wirtschaftslage.
Es wird interessant sein, ob diese Prognose sich in der Tat bestätigt oder ob die SPD eine Überraschung bereiten kann.
