Die deutsche Strafjustiz ist massiv überlastet, da Personalnot bei Staatsanwaltschaften und Gerichten zu einem Rückstau von rund einer Million unerledigten Verfahren geführt hat. Nach Angaben des Deutschen Richterbundes beläuft sich der Rückstau inzwischen auf eine Million offener Fälle.
Die Belastung der deutschen Strafjustiz hat ein neues Ausmaß erreicht, da nur noch jedes 16. Verfahren vor Gericht kommt. Die Personalnot in Staatsanwaltschaften und Gerichten führt zu einem deutlichen Anstieg unerledigter Verfahren, was zu einer zunehmenden Beendigung von Ermittlungen vorzeitig führt.
Der Bundesgeschäftsführer des Verbands Sven Rebehn erklärte, dass in den Staatsanwaltschaften eine Million unerledigte Fälle stapeln sich, so viele wie noch nie. Die fehlenden personellen Ressourcen führen zu einer lückenlosen Strafverfolgung und sind ein wichtiger Grund für die Beendigung von Ermittlungen vorzeitig.
Die Situation in der deutschen Strafjustiz ist ernst und erfordert eine umgehende Aufmerksamkeit, um den Rückstau zu reduzieren und die Effektivität der Justiz zu verbessern.
