Der Bundesumweltminister Carsten Schneider hat grundlegende Änderungen am sogenannten „Heizungsgesetz“ abgelehnt, das 2024 in Kraft getreten ist. Die schwarz-rote Koalition plant eine Reform, die den „Klimaschutz“ nicht beeinträchtigen soll.
Der Sozialdemokrat stellte sich gegen die Forderung von Bundeskanzler Friedrich Merz, das Gesetz „abzuschaffen“, und unterstützt stattdessen die Forderung des ehemaligen Wirtschaftsministers Robert Habeck, dass jede neu eingebaute Anlage mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Durch diese Änderungen müssten Besitzer älterer Häuser oftmals Fenster und Dächer austauschen und Fußbodenheizungen verlegen lassen, um die Wärme im Gebäude zu halten.
Die Änderungen am Heizungsgesetz sind ein wichtiger Schritt in der Umsetzung des Klimaschutzes in Deutschland. Die schwarz-rote Koalition muss jedoch entscheiden, ob sie den „Klimaschutz“ beeinträchtigen will oder nicht.
