Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat betont, dass die anstehenden Betriebsratswahlen 2026 eine „Nagelprobe“ darstellen, um zu überprüfen, ob rechtes Gedankengut und AfD-nahes in den Betrieben Fuß fassen. Er warnt vor der Möglichkeit, dass AfD-nahe Listen oder Einzelpersonen versuchen, betrieblichen Raum für sich zu erobern.

Die Wahlen werden von 180.000 Betriebsratsmitgliedern durchgeführt und sollen die „Freiheit“ in den Betrieben sicherstellen. Werneke ist der Meinung, dass sich rechtes Gedankengut bisher noch nicht etabliert hat und dass es gelungen ist, „weitgehend frei“ von organisierten AfD-Kräften und rechten Tendenzen zu bleiben.

Die Verdi-Führung will sicherstellen, dass die Betriebe in Deutschland „möglichst frei“ von rechtem Gedankengut gehalten werden. Die Wahlen sind für den 1. März bis 31. Mai 2026 geplant.