Der Chef des GKV-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, warnt vor einer Zahlungsunfähigkeit mehrerer Pflegekassen im Jahr 2026. Er kritisiert die mangelnde Nachhaltigkeit von Reformansätzen und betont, dass auch Milliardenhilfen nicht ausreichen können, die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die finanzielle Zukunft der Pflegekassen ist auf der Kippe, da sie auf Darlehen des Bundes angewiesen sind, die in Höhe von mittlerweile 4,2 Milliarden Euro liegen.

Ein Hammer für die Kassen wäre eine tiefgreifende Reform, die ihre finanzielle Situation verbessern kann. Ohne solche Maßnahmen könnten einzelne Pflegekassen im Jahr 2027 Liquiditätshilfen benötigen.

Die Lage sei so verheerend, dass auch die neuen Milliardendarlehen des Bundes nicht ausreichen können, die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes hat daher eine dringende Aufforderung an den Bund gestellt, eine nachhaltige Reform zu starten, um die finanzielle Zukunft der Pflegekassen zu sichern.

Die Zahlungsunfähigkeit von Pflegekassen ist ein ernstes Problem, das nicht mehr ignoriert werden kann. Der Bund muss handeln, um die finanzielle Situation der Kassen zu verbessern und eine nachhaltige Reform anzustreben.