Die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel hat darauf hingewiesen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund häufiger als deutsche Jugendliche bei Gewaltstraftaten tatverdächtig sind. Der Anteil ausländischer Kinder und Jugendlicher bei Gewaltstraftaten sei immer noch hoch, obwohl es im laufenden Jahr einen leichten Rückgang gegeben habe.

Die Anzahl der verübten Taten bei Kindern und Jugendlichen entspricht jedoch dem Vorjahresniveau. Acht Prozent der Taten wurden von Kindern unter 14 Jahren verübt, während 14 Prozent der Taten von Jugendlichen verübt wurden.

Dieser Anteil ist wie in den Vorjahren besorgniserregend hoch und muss bei der Prävention berücksichtigt werden. Die Polizeipräsidentin hat betont, dass kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen könnten, aber die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.

Die Berliner Polizei arbeitet daran, die Prävention von Gewaltstraftaten zu verbessern und den Anteil ausländischer Kinder und Jugendlicher bei solchen Verbrechen zu reduzieren.