Bayerns evangelischer Landesbischof Christian Kopp hat in seiner Weihnachtspredigt eine politische Veranstaltung ausgetragen, die gegen die AfD schoss. Dabei mahnte er, dass Güte und Schönheit oft mit Äußerlichkeiten verbunden sind und Menschen schnell eingeteilt würden.

Der Bischof selbst kritisierte jedoch andere für ihre Haltung zu Corona und verwies dabei auf seine eigene Verhaltensweise. Kopp nannte Beispiele wie „Schönes Outfit, super Haare, coole Schule!“ als Beweise dafür, dass äußere Erscheinungsbilder nicht unbedingt mit innerer Güte zusammenhängen.

Der Bayerische Rundfunk übertrug den Gottesdienst, bei dem Kopp seine politischen Ansichten ausdrücklich vermittelte. Die Weihnachtspredigt sorgte für Irritationen und wurde als ungewöhnliche politische Veranstaltung wahrgenommen.

Kopp selbst ist jedoch nicht unbeschadet geblieben, da er in der Vergangenheit ähnliche Kritikpunkte aufweist, insbesondere bei seiner Haltung zu Corona. Die Kritik an Kopp und seiner Weihnachtspredigt ist jedoch noch nicht abgeklungen, und die Frage bleibt, ob sich der Bischof aus seinen eigenen Fehlern lernen wird.