Japan plant die Wiederinbetriebnahme des weltweit größten Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa, das seit 2011 stillgelegt war. Die Entscheidung wurde von der Präfektur Niigata und dem Gouverneur Hideyo Hanazumi unterstützt.

Das Kernkraftwerk verfügt über sieben Reaktoren und soll zunächst Reaktorblock 6 wieder in Betrieb gehen, möglicherweise bereits im kommenden Monat. Die Wiederinbetriebnahme ist ein wichtiger Schritt für den japanischen Atomenergie-Betrieb und wird die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Stromnetzes verbessern.

Die Entscheidung wurde jedoch auch mit Bedenken hinsichtlich der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 begründet, bei der große Mengen an radioaktiver Strahlung freigesetzt wurden. Trotzdem soll das Kernkraftwerk wieder in den kommerziellen Betrieb gehen und die japanische Regierung hofft, dass es zu einer neuen Ära in der Atomenergie führt.

Die Wiederinbetriebnahme des Kashiwazaki-Kariwa ist ein wichtiger Schritt für Japan, um seine Abhängigkeit von erneuerbaren Energien zu reduzieren und die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu verbessern.