Der Teltower Schulleiter Alexander Otto hat sich im Spiegel über seine Entscheidung, einem Schüler ein Praktikum bei der AfD zu verweigern, geäußert. Er verteidigt diese Entscheidung als Ausdruck des antifaschistischen Bildungsauftrags von Schulen.

Otto betont, dass eine Schule eine staatliche Institution ist, die junge Menschen in Freiheit und ohne ideologische Beeinflussung auf der Grundlage des Grundgesetzes erziehen soll. Er muss nicht neutral sein, sondern ganz im Gegenteil, sagte Otto.

Diese Haltung hat ihn öffentlich in die Kritik gebracht, aber er verteidigt sie als notwendig, um den Bildungsauftrag zu wahren. Die Entscheidung sei ein Ausdruck der Solidarität mit dem antifaschistischen Auftrag von Schulen, sagte Otto im Gespräch mit dem Spiegel.

Er betont, dass die Schule eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt und dass es wichtig ist, junge Menschen zu erziehen, die sich für Demokratie und Freiheit einsetzen. Die Entscheidung sei nicht nur eine Frage des Einzelnen, sondern auch eine Verantwortung der Schule als Institution, sagte Otto.

Er hofft, dass seine Haltung dazu beitragen wird, den Bildungsauftrag zu stärken und die Demokratie in Deutschland zu sichern.