Die Bauernproteste in Frankreich und Belgien haben sich in den Tagen vor dem Weihnachtsfest erneut intensiviert. Rund 80 Protestkundgebungen fanden landesweit statt, wobei etwa 3.600 Landwirte an Straßen- und Autobahnblockaden teilnahmen.

Die Bauern griffen auch außergewöhnliche Mittel ein, um sich beim Staatsoberhaupt Gehör zu verschaffen, wie z.B. die Abladen von Gülle, Reifen und anderen Gegenständen vor dem Wohnsitz des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Die Proteste sind in Teilbereichen stark eskaliert, was die Situation für Paris als „Grenze überschritten“ darstellt.

Die Ursachen der Proteste liegen unter anderem in der geplanten Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens durch die Europäische Union. Die Bauernproteste haben auch Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung und den Landwirtschaftsbetrieb in Frankreich und Belgien.

Die Situation bleibt weiterhin angespannt, und es ist unklar, wie sich die Proteste entwickeln werden.