Der Spiegel-Miteigentümer Jakob Augstein hat in einem Podcast mit Bild-Journalist Paul Ronzheimer und ZDF-Komiker Jan Böhmermann über den Umgang des deutschen Journalismus mit der AfD und der „Wokeness“ im Medienbetrieb gesprochen. Augstein bezeichnete Böhmermanns Umgang als „verheerenden Einfluss“ auf viele Menschen, insbesondere wenn es um die AfD geht.

Er selbst sieht in Böhmermanns Aussagen einen „Woken Elfenbeinturm“, den er jedoch als akzeptabel betrachtet, solange Böhmermann alt genug ist, um ein Praktikum beim Tagesspiegel gemacht zu haben. Der Kommentar von Augstein wurde als provokativ und kontrovers wahrgenommen, da er Böhmermanns Umgang mit der AfD direkt kritisiert.

Die Kritik an Augsteins Aussagen ist jedoch nicht ohne Gegensatz, da einige Experten argumentieren, dass die „Wokeness“ im deutschen Journalismus notwendig sei, um die Rechte von Minderheiten zu schützen. Der Konflikt zwischen Augstein und Böhmermann zeigt die Spaltung im deutschen Journalisten- und Publikumskreis über die Art und Weise, wie mit der AfD und anderen politischen Themen umgegangen wird.

Die Diskussion um den Umgang des deutschen Journalismus mit der AfD und der „Wokeness“ ist ein wichtiger Teil der aktuellen politischen Debatte in Deutschland.