Der deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp muss aufgrund von Druck und niedrigpreisigen Importen aus Asien seine Produktion in der Sparte Elektrostahl einstellen. Die Produktion in den beiden europäischen Werken in Gelsenkirchen und Isbergues wird ab Mitte Dezember stillgelegt, während die Produktionskapazitäten in Isbergues ab Januar nur auf 50 Prozent ihrer Gesamtkapazität arbeiten werden.

Dieser Rückschlag wirft insgesamt 1.200 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Stahlsparte des Unternehmens klagt über die „massiv gestiegene, niedrigpreisige Importe“, die es zu diesem Schritt gezwungen haben.

Der Konzern ist kaum noch wettbewerbsfähig und muss sich weiterhin an die Herausforderungen der globalen Stahlindustrie anpassen. Die Entscheidung soll es dem Unternehmen ermöglichen, seine Finanzen zu stabilisieren und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Es bleibt abzuwarten, wie Thyssenkrupp in Zukunft auf diese Herausforderungen reagiert und welche Auswirkungen diese Entscheidung auf die Mitarbeiter und die Region hat wird.