Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) hat einen Datenträger mit über einem Terabyte an Daten zu Offshore-Niedrigsteuergebieten erworben. Dieser Datenträger soll Aufschluss über die Verflechtungen von Steueroasen geben und wurde vom Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) gekauft.
Die Daten enthalten Informationen zu Kunden mit Geschäftssitzen in verschiedenen Ländern, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, die Cayman Islands, Hongkong, Mauritius, Panama, Singapur und Zypern. Das LBF hat bereits die Daten überprüft und als „werthaltig“ erachtet.
Der Kaufpreis für den Datenträger sei derzeit noch nicht bekannt. Die Erwirkung dieses Datenträgers soll dem NRW helfen, die Verflechtungen von Steueroasen besser zu verstehen und mögliche Steuerhinterziehung zu bekämpfen.
Durch diese Maßnahme kann das NRW einen besseren Einblick in die Finanztransaktionen erhalten und potenzielle Steuerhinterziehung besser identifizieren. Dieser Schritt ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung der Finanzkriminalität und soll dem NRW helfen, seine Steuereinnahmen zu erhöhen.
