Das deutsche Traditionsunternehmen Mocopinus ist insolvent gelaufen. Die Holzbaufirma, die auf mehr als 160 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblickt, hat sich aufgrund von Rohstoffknappheit, Geldpolitik und einem „äußerst schwierigen Marktumfeld“ in die Insolvenz begaben.

Mit rund 270 Mitarbeitern ist Mocopinus eines der größeren Unternehmen in der Branche. Die Firma unterhält drei Standorte, darunter zwei in Baden-Württemberg und einen in Sachsen, und bietet veredelte Holzprodukte für verschiedene Anwendungen an.

Die Insolvenz des Unternehmens ist ein weiterer Schlag in die Bundesrepublik, der zum Jahresende nicht abklingt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um Mocopinus entwickelt und welche Auswirkungen sie auf die Branche und die Mitarbeiter haben wird.