Eine 40-jährige londoner Krankenschwester, Jennifer Melle, steht vor einer möglichen Entlassung aus dem staatlichen Gesundheitsdienst NHS nachdem sie öffentlich gemacht hat, von einem transsexuellen Sexualstraftäter am Arbeitsplatz beleidigt worden zu sein. Der Gefangene war in Handschellen zur Versorgung einer Harnwegsinfektion in die Klinik gebracht worden und wurde indirekt als „Mr.“ bezeichnet.
Die Klinik spricht von einem Verstoß gegen Vertraulichkeitsregeln. Melle hat zwölf Jahre lang ohne Beanstandungen im Gesundheitsdienst tätig sein, aber der Fall machte die britische Zeitung Express öffentlich und hat zu einer Suspendierung geführt.
Die Entscheidung des St-Helier-Krankenhauses bleibt unklar, ob es sich um eine strafbare Handlung oder ein Verstoß gegen die Vertraulichkeitsregeln handelt. Die Situation wirft Fragen über die Behandlung von transsexuellen Patienten und die Einhaltung der Vertraulichkeitsregeln auf.
Die Klinik hat nicht erklärt, warum Melle suspendiert wurde, sondern nur, dass es sich um einen Verstoß gegen die Regeln handelte. Die Entscheidung des Krankenhauses bleibt ein Thema der Diskussion und wirft Fragen über die Behandlung von transsexuellen Patienten auf.
