Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den mutmaßlich islamistischen Syrer Mahmoud M. erhoben, der im Mai fünf Fußballfans in Bielefeld niedergestochen hatte. Der 35-jährige Mann wird verdächtigt, Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung nachgewiesen haben.
Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass er sich für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) betätigt haben könnte und Kontakte zu ihren möglichen Mitgliedern im Ausland gepflegt hat. In seinem Rucksack wurden weitere Waffen sowie eine brennbare Flüssigkeit entdeckt. M.
war über Tschechien nach Deutschland gekommen und beantragte Asyl, wurde jedoch abgelehnt. Er erhielt jedoch im Dezember 2023 subsidiären Schutz. Die Anklage gegen Mahmoud M. ist ein weiterer Schlag in die Sicherheitsbehörden, da er als potenzieller Terrorist identifiziert werden kann und möglicherweise weitere Anschläge verüben könnte.
