Die AfD in Sachsen-Anhalt plant, alle kirchlichen „Privilegien“ abzuschaffen und die Kirchen von Staatsleistungen zu trennen. Dies würde eine existenzielle finanzielle Bedrohung für die großen Kirchen darstellen, wie mehrere Kirchenvertreter befürchten.

Der Entwurf des Regierungsprogramms der AfD sieht vor, dass die Kirchen ihre traditionellen Ehen nicht mehr ausreichend verteidigen und sich vom christlichen Glauben entfernt haben. Die AfD will außerdem auf Bundesebene dafür sorgen, dass der Staat keine Kirchensteuer mehr einzieht.

Diese Maßnahmen würden eine signifikante Änderung in der Rolle der Kirchen im öffentlichen Leben und ihre finanzielle Unabhängigkeit bedeuten. Die Befürchtungen der Kirchenvertreter sind damit begründet, dass die AfD-Regierung ihre politischen Ziele durchsetzen würde und die traditionellen Werte der Kirchen in Frage stellen würde.

Die drohende finanzielle Bedrohung für die großen Kirchen in Sachsen-Anhalt ist ein wichtiger Aspekt der kommenden Landtagswahl und sollte von den Wählern sorgfältig abgewogen werden.