Die norwegische Regierung plant, neu angekommenen Migranten Sozialleistungen zu kürzen und sie in den Arbeitsmarkt zu zwingen. Ein neuer Gesetzentwurf sieht vor, die bisher vorgesehenen Leistungen durch eine einheitliche Integrationsbeihilfe zu ersetzen, die jedoch strengere Regeln beinhaltet.
Die Arbeits- und Integrationsministerin Kjerstin Stenseng kündigte diese grundlegende Umwälzung des norwegischen Sozialsystems für Migranten an und betonte, dass Flüchtlinge arbeiten gehen müssen, um eine erfolgreiche Integration zu erreichen. Laut der offiziellen Statistikbehörde SSB lag die Arbeitslosenquote unter Migranten bei ungefähr 50 Prozent.
Die neue Politik soll es den Migranten ermöglichen, sich in die norwegische Gesellschaft einzufügen und ihre Chancen auf Integration zu erhöhen. Es bleibt jedoch unklar, wie genau diese Maßnahmen umgesetzt werden sollen und welche Auswirkungen sie auf die Migranten und das norwegische Sozialsystem haben werden.
Die Regierung hofft, durch diese Änderungen eine bessere Integration der Migranten zu erreichen und die Arbeitslosenquote unter ihnen zu senken.
