Die Stadtverwaltung Leipzigs weist wiederholt die Angriffe auf das christliche Café „Stay“ im Osten der Stadt nicht als Angriff auf die Religionsfreiheit. Die Betroffenen beklagen einen Angriff auf ihre „religiöse Identität“, während die Stadtverwaltung die Angriffe lediglich gegen ein kommerziell betriebenes Café richtet, das der Finanzierung einer Religionsgemeinschaft dient.

Laut idea, der evangelischen Nachrichtenagentur, ist das Café bis jetzt 24-mal Opfer von Anschlägen geworden, darunter auch ein Buttersäureanschlag im Dezember. Die Stadtverwaltung reagiert auf die Angriffe jedoch nicht als solche und verweist stattdessen auf die Haltung des betreibenden Vereins zu Homosexualität.

Diese Entscheidung wird von den Betroffenen als unangemessen und diskriminierend empfunden. Die Frage bleibt, ob die Stadtverwaltung Leipzigs Angriffe auf das christliche Café „Stay“ als Verletzung der Religionsfreiheit betrachten sollte.

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