In Großbritannien können Hebammen und Krankenhäuser mit dem neuen Software-Update das Geschlecht eines Babys nach der Geburt auswählen. Das könnte zu medizinischen Problemen führen, da die Änderung der elektronischen Formulare auch das „bei der Geburt zugewiesene Geschlecht“ und die Geschlechtsidentität eintragen soll.
Die Änderung ist Bestandteil eines Software-Updates für den gesamten National Health Service und kostet etwa 450 Millionen Pfund. Bisher haben sich die Mitarbeiter bei der Fortbildung zu der neuen Software nicht getraut, Kritik zu üben oder ihr Missfallen auszudrücken.
Die Änderung soll auch Pronomen wie „er“ oder „sie“ auswählen lassen, um eine bessere Übergabe an die Eltern zu ermöglichen. Die Änderung ist jedoch umstritten und könnte zu medizinischen Problemen führen, wenn die Geschlechtsidentität nicht korrekt eingetragen wird.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderung in der Praxis auswirken wird und ob sie zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung führt. ##
