Die Ärztin Bianca Witzschel, die wegen falscher Corona-Atteste zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, soll den verbleibenden Teil ihrer Haftstrafe wieder im Vollzug verbüßen. Nachdem sie mehr als ein Jahr in Untersuchungshaft saß, wurde ihre Haft vorläufig außer Vollzug gesetzt.
Jetzt muss Witzschel jedoch die verbleibende Resthaft von 498 Tagen erneut in Vollzug setzen. Die Entscheidung basiert auf einer Pressemitteilung der Initiative „Ärzte stehen auf!“ und soll laut Medienberichten von der Staatsanwaltschaft schriftlich Witzschel dazu aufgefordert haben, die verbleibende Haftzeit bis zum 5. Februar in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz anzutreten.
Die Entscheidung ist ein weiterer Schlag für Witzschel, nachdem sie bereits mehr als ein Jahr in Untersuchungshaft war. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entscheidung auf Witzschels Leben und Karriere auswirken wird.
