Die bayerischen Erdgasspeicher sind für die flächendeckende Gasversorgung in Deutschland von entscheidender Bedeutung. Im Januar soll ein Füllstand von über 40 Prozent erreicht werden, um die Versorgung sicherzustellen.

Doch die Realität sieht anders aus. Laut Daten der Initiative Energie Speichern weisen die bayerischen Speicher deutlich geringere Füllstände auf als im Bundesschnitt.

In manchen Regionen sind nur noch fünf Prozent der maximalen Gasmenge vorhanden, was bedeutet, dass die rechtlichen Verpflichtungen für die Speicherbetreiber nicht wirksam sind. Die größten Speicherkapazitäten in Deutschland liegen tatsächlich in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wo ehemalige Lagerstätten genutzt werden, die früher natürlicherweise Gas vorkam.

Dieser Mangel an Speicherkapazität unter Druck setzt die Versorgungssicherheit in Deutschland unter Beweis. Die Ursachen für diesen Mangel sind noch nicht vollständig geklärt, aber es ist klar, dass eine Lösung erforderlich ist, um die Gasversorgung zu sichern.