Die deutsche Werbebranche hat sich bei ihrem jährlichen Neujahrsempfang in Hamburg klar gegen die AfD ausgesprochen. Der Interessenverband der Werbebranche, GWA, sieht den Verfassungsschutzbericht als objektives Kriterium für eine solche Abgrenzung.

Bei dem Treffen, das auch Politiker und Medien anwesend war, betonte Jan-Philipp Jahn, CEO von Serviceplan Germany, die Notwendigkeit einer klaren Haltung gegenüber der AfD. Dies soll nicht nur wirtschaftliche Aspekte wie faire Bezahlung und faire Auswahlverfahren betreffen, sondern auch die Politik als Ganzes.

Der Verband sieht sich selbst in der Pflicht, eine Orientierung für die Politik zu geben. Die Werbebranche will ihre Position gegenüber der AfD klar und unmissverständlich machen.

Dieser Schritt soll auch ein Zeichen setzen gegen die Partei und ihre Ideologie. Die deutsche Werbebranche ist sich bewusst, dass dies nicht leicht sein wird, aber sie ist entschlossen, ihre Meinung zu äußern.

Der Verband hofft, dass seine Position auch von anderen Branchen und Politikern anerkannt wird. Die Abgrenzung zur AfD soll ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer positiveren politischen Landschaft sein.