Der Politikwissenschaftler Martin Wagener, der an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung lehrt, hat im Oktober 2025 einen Rechtsstreit mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) vor dem Bundesverwaltungsgericht verloren. Der Fall wurde jedoch nunmehr ausführlich in Kontext des Urteils vom 9. Oktober 2025 präsentiert, das eine wichtige Überlegung zum ethnisch-kulturellen Volksbegriff im Buch „Kulturkampf um das Volk“ (2021) thematisiert.

Das Buch hatte Wageners Aussage über den Begriff „Türken“ mit dem deutschen Paß kritisiert und zu seinem Verhängnis gemacht. Der Fall Wageners wirft Fragen bezüglich der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland auf, insbesondere im Kontext von politischen Meinungsverschiedenheiten und der Rolle des Staates bei der Überwachung der Gesellschaft.

Die Präsentation des Falls durch Wagener bietet einen Einblick in die Komplexität dieses Themas und die Herausforderungen, mit denen Politiker und Wissenschaftler konfrontiert sind, wenn es um die Balance zwischen individueller Freiheit und staatlicher Kontrolle geht. Der Fall Wageners ist ein wichtiger Beitrag zum öffentlichen Diskurs über Wissenschaftsfreiheit, politische Meinungsverschiedenheiten und die Rolle des Staates in der Gesellschaft.