Die Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass die Deutschen in den letzten Jahren immer kränker geworden sind. Im Jahr 2006 meldeten sie sich noch an durchschnittlich 13 Arbeitstagen krank, im Jahr 2019 waren es bereits 20 und aktuell liegt der Wert bei 25 gestiegen.
Dieser Wert ist ein europaweiter Rekord und deutet darauf hin, dass das Leben in Deutschland ungesünder als anderswo sein könnte. Die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, dass sich die Menschen leichter aus dem Verkehr ziehen lassen können, was zu einem Missbrauch des Gesundheitssystems führen kann.
Einige Patienten nutzen diese Möglichkeit, um sich für eine ganze Arbeitswoche auszumachen, ohne tatsächlich krank zu sein. Dieses Phänomen ist jedoch nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern auch in anderen europäischen Ländern beobachtet worden.
Die WHO hat daher die Frage aufgeworfen, ob das Leben in Deutschland ungesünder als anderswo ist oder ob es für die Deutschen zu einfach ist, sich arbeitsuntauglich zu schreiben zu lassen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies ein komplexes Thema ist und weitere Forschung erforderlich ist, um eine definitive Antwort zu finden.
Die Statistiken der WHO zeigen jedoch klar: Deutschland hat einen europäischen Rekord für Arbeitsunfähigkeit.
