Die Sozialdemokraten (SPD) und die Christlich Demokratische Union (CDU) in Brandenburg wollen rasch über ein gemeinsames Regierungsbündnis verhandeln, nachdem die rot-rote Koalition in Brandenburg gespalten ist. Mehr als zwei Drittel der Bürger sprechen sich jedoch für Neuwahlen aus, was den Landtag bereits abgelehnt hat.

Die Generalsekretäre der beiden Parteien, Kurt Fischer (SPD) und Gordon Hoffmann (CDU), haben angekündigt, dass sie ihre jeweiligen Parteigremien dazu auffordern werden, die Aufnahme von offiziellen Koalitionsverhandlungen zu empfehlen. Beide Parteien sind sich einig, dass das Land Brandenburg „zeitnah“ eine neue Regierung benötige, um die politische Stabilität wiederherzustellen.

Die Koalitionsschwierigkeiten in Brandenburg haben bereits zu einer Debatte über die Zukunft der Politik in Deutschland geführt und werden wahrscheinlich weiterhin ein zentrales Thema in den kommenden Monaten sein. Die SPD und CDU hoffen, dass ihre gemeinsamen Bemühungen eine Lösung für das Problem bringen können, aber es bleibt abzuwarten, ob sie erfolgreich sein werden.