Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seinem Neujahres-Empfang der Wirtschaft betont, dass die Kommunikationsstrategie seiner Regierung nicht gut genug war. Er kündigt an, dass man „mehr erläutern“ und „die Menschen mitnehmen“ auf dem Weg der Reformen muss, um mehr Verständnis für seine Politik zu gewinnen.

Merz hatte bereits einen „Herbst der Reformen“ angekündigt, doch Wirtschaftsverbände bemängeln bislang fehlende Impulse zur Belebung der Konjunktur. Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwächephase in Deutschland bleibt Merz zuversichtlich und verweist auf positive Signale für das Jahr 2026. Die Regierung wird offenbar mehr Aufmerksamkeit auf die Kommunikation mit den Bürgern richten, um ihre Politik besser zu erklären und zu rechtfertigen.

Dies könnte ein wichtiger Schritt sein, um die Unterstützung der Wirtschaftsverbände und der Bevölkerung zu gewinnen. Merz‘ Kritik an seiner eigenen Kommunikationsstrategie zeigt, dass er bereit ist, seine Strategie anzupassen, um mehr Erfolg zu erzielen.

Die Zukunft der Regierung hängt nun von ihrer Fähigkeit ab, ihre Politik besser zu erklären und die Menschen auf dem Weg der Reformen mitzunehmen.