Der Deutsche Lehrerverband kritisiert die Entscheidung des niedersächsischen Kultusministeriums, das schriftliche Dividieren an Grundschulen abzuschaffen. Der Präsident Stefan Düll und Katja Tank vom Schulleitungsverband sehen die Entscheidung skeptisch, da sie befürchten, dass dies zu einer Verlust von traditionellen Fähigkeiten führen könnte.

Sie argumentieren, dass das schriftliche Dividieren eine wichtige Rechenart ist, die in Mathematik gelernt wird, und dass ihre Entscheidung sich auf der weiterführenden Schule rächen könnte. Darüber hinaus glaubt Tank, dass Grundschüler bei der Einschulung oft ein geringeres Zahlenverständnis haben als früher.

Die Kritik an dieser Entscheidung ist laut Düll und Tank, da sie befürchten, dass dies zu einer Schwächung der mathematischen Fähigkeiten von Schülern führen könnte. Der Deutsche Lehrerverband fordert daher eine Rückkehr zur traditionellen Rechenart.