Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat bestätigt, dass es in Erkrath-Unterfeldhaus einen versuchten Brandanschlag auf das dortige Umspannwerk gegeben hatte. Der Anschlag sei ein Angriff auf die kritische Infrastruktur gewesen und hätte möglicherweise zu einem großflächigen Stromausfall geführt, wenn er funktioniert wäre.

Die Polizei sei auf den Versuch über das Selbstbezichtigungsschreiben des „Kommando Angry Birds“ auf der linksextremen Plattform Indymedia aufmerksam geworden. Die Oberstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat die Ermittlungen übernommen.

Der Anschlag sei bewusst zu dem Zeitpunkt durchgeführt worden, als es noch „recht warm“ gewesen sei, und das Ziel sei vor allem das nahegelegene Gewerbegebiet in der Max-Planck-Straße gewesen. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch nicht vollständig geklärt, aber die Behörden arbeiten daran, die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.