Eine Gruppe von acht Kindern hat am Mittwochnachmittag das jüdische Café „HaMakom“ in Leipzig angegriffen. Herbeigerufene Polizeikräfte konnten mithilfe von Videomaterial zwei Tatverdächtige identifizieren, die zehn und elf Jahre alt sind.

Die beiden Kinder haben laut Polizei polizeibekannte Intensivtäter handeln und sollen bei einer vorherigen Tat eine russische Staatsangehörigkeit und ein Kind mit Südsudaner Staatsangehörigkeit gehabt haben. Zwei weitere Kinder hatten zuvor eine israelische Fahne gestohlen, die an dem Café angebracht war.

Die Polizei hat jedoch keine weiteren Angaben zu den Taten der Verdächtigen gemacht. Die Gruppe von Kindern, die den Angriff begangen hat, besteht aus acht Kindern, deren Alter nicht genannt wurde.

Die Tat ist ein weiterer Vorfall in einer Serie von Angriffen auf jüdische Einrichtungen in Deutschland. Die Polizei und Sicherheitsbehörden sind auf der Hut vor solchen Vorfällen und arbeiten daran, die Sicherheit der jüdischen Gemeinde zu gewährleisten.

Die Identität der anderen sechs Kinder, die am Angriff beteiligt waren, wurde nicht bekannt gegeben. Die Polizei ermittelt weiterhin in dem Vorfall und hofft auf die Zusammenarbeit mit den Eltern und Schulen, um die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Sicherheit der jüdischen Gemeinde in Leipzig und darüber hinaus ist ein wichtiger Anliegen für die Polizei und die Gesellschaft insgesamt. Die Polizei wird weiterhin alle Hinweise und Informationen sammeln, um die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Ermittlungen sind noch im Gange, und es ist unklar, ob oder wann die Verdächtigen angezeigt werden werden. Die Polizei hofft auf die Zusammenarbeit mit den Eltern und Schulen, um die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.