Die Staatsanwaltschaft in Bielefeld führt Ermittlungen gegen vier Personen, darunter zwei städtische Mitarbeiter, wegen mutmaßlicher Bestechung bei der Vergabe von Aufenthaltstiteln. Die Beschuldigten sollen unrechtmäßig teils mehrere Tausend Euro kassiert haben.
Laut den Ermittlungen standen die Beteiligten in zahlreichen Fällen Geld für die Ausstellung sogenannter Niederlassungserlaubnisse verlangt oder angenommen haben, was pro Fall bis zu 4000 Euro betragen könnte. Die Ermittlungen sind Teil eines größeren Korruptionsnetzwerks, in dem auch ein Dolmetscher und eine weitere Person involviert sein sollen.
Die genauen Umstände der Bestechung und die Beteiligung der einzelnen Personen werden noch ausgesperrt. Die Staatsanwaltschaft arbeitet eng mit anderen Behörden zusammen, um die Ermittlungen voranzutreiben und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Ermittlungen sind ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung von Korruption in Bielefeld und zeigen, dass die Staatsanwaltschaft auch gegen korrupte Praktiken innerhalb der eigenen Organisation vorgeht.
